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Stromfalle für Freundin gebaut - Anklage wegen Mordversuchs

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München/Holzkirchen - Ein 24 Jahre alter Angeklagter hat am Dienstag vor dem Münchner Schwurgericht gestanden, im Februar 2009 seine Freundin in eine Stromfalle gelockt zu haben. Der Maler ist wegen versuchten Mordes angeklagt.

Zu dem beabsichtigten Stromschlag war es nicht gekommen, weil in dem Wohnhaus in Holzkirchen ein spezieller Schalter die Leitungen sicherte und die Installation des Angeklagten deshalb nicht funktionstüchtig war.

Der angeklagte Türke hatte die 22 Jahre alte Deutsche 2007 in einem Supermarkt getroffen, wo sie an der Kasse saß. Ein Schild an ihrem Kittel verriet ihm ihren Namen, über ein Internet-Forum habe er sie ausfindig gemacht und sich mit ihr angefreundet. Auf seinen Wunsch schrieben beide die Namen ihrer früheren Freunde auf eine Liste, auf ihrem Zettel seien zwölf Männer gestanden, sagte der 24-Jährige. Später habe er auf einem Regal eine weitere Liste mit 29 Männernamen gefunden.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte das Verbrechen aus Eifersucht verübt hat. Er sei davon ausgegangen, dass die Freundin weiterhin Kontakt zu anderen Männern pflege, heißt es in der Anklage. Durch die Installation der Stromfalle habe er ein “uneingeschränktes Besitzrecht“ auf die Freundin durchsetzen und sie für die vorangegangenen Männerbekanntschaften bestrafen wollen.

dpa

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