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Dutzende Verletzte bei S-Bahn-Unfall in Barcelona

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Seit dem Morgen wird gestreikt

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Landkreis - In Hessen und Bayern ist die zweite Warnstreikwelle im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes angelaufen. Auch in der Region wird seit dem Morgen gestreikt:

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Am frühen Morgen legten in Hessen Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe in mehreren Städten die Arbeit nieder, wie der Tarifkoordinator der Gewerkschaft ver.di im Landesbezirk Hessen, Christian Rothländer, auf dapd-Anfrage sagte. In den Zentren wie Frankfurt, Wiesbaden und Kassel werde der öffentliche Nahverkehr zum Erliegen kommen. Auch Bürgerämter, Kfz-Zulassungsstellen und Kindertagesstätten sollten ganztägig geschlossen bleiben. In vielen Städten waren Demonstrationen und Kundgebungen geplant.

In Nürnberg legten die Mitarbeiter der Straßenreinigung die Arbeit nieder, wie der ver.di-Bezirksleiter Mittelfranken, Jürgen Göppner, sagte. Bayernweit sollten sich im Laufe des Tages mindestens 14.000 Beschäftigte an der Arbeitsniederlegung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen beteiligen. Geplant waren Warnstreiks unter anderem bei Müllabfuhren, in Kliniken und Kitas, Bibliotheken, Verwaltungen und Sparkassen.

Gerd Rose vom Amt für Kinder und Familien im Interview bei Radio Charivari:

o-ton

Viele Gewerkschaftsmitglieder aus der Region werden an der zentralen Kundgebung von verd.i in München teilnehmen. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft mitteilte, werden auch eine ganze Reihe von Einrichtungen in der Region vom Streik betroffen sein: Zur Kundgebung fahren Streikende aus den Romed-Kliniken Rosenheim, Wasserburg und Bad Aibling, aus den Kreisbauhöfen Wasserburg und Riedering, aus dem Krankenhaus Traunstein, den Stadtwerken Traunstein, der Arbeitsagentur Rosenheim, dem Jobcenter Landkreis Rosenheim, aus der Rosenheimer Stadtverwaltung und aus drei städtischen Kindergärten in Rosenheim.

Die Gewerkschaft ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bisher 3,3 Prozent im Laufe von zwei Jahren angeboten. Die Tarifverhandlungen werden am 28. März fortgesetzt.

Folgende Einrichtungen beteiligen sich im ver.di Bezirk Rosenheim an den Warnstreiks mit der zentralen Kundgebung in München:

RoMed Klinikum Rosenheim

RoMed Klinik Wasserburg

RoMed Klinik Bad Aibling

Landkreis Rosenheim (mit Kreisbauhof Wasserburg und Riedering)

Müllheizkraftwerk Burgkirchen

Bauhof Burgkirchen

Kreisklinik Burghausen

Kliniken Südostbayern, Krankenhaus Bad Reichenhall

Kliniken Südostbayern, Krankenhaus Traunstein

Stadtwerke Traunstein

Chiemgau Lebenshilfe Traunreut und Traunstein

Arbeitsagentur Rosenheim

Jobcenter Landkreis Rosenheim

Stadtverwaltung Rosenheim

Städt. Kindergärten

Die Gewerkschaft ver.di behält sich vor weitere Einrichtungen in den Landkreisen Traunstein, Mühldorf, Altötting, Berchtesgadener Land, Miesbach und Bad Tölz zum Warnstreik aufzurufen, sollten die Arbeitgeber weiterhin nicht bereit sein ein verhandlungsfähiges Angebot abzugeben.

dapd/red ro24/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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