Großeinsatz in Straubing

Giftiges Ammoniak in Straubing: Baumaschinenfahrer soll den Austritt verursacht haben

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Am Mittwoch sorgte ausgetretenes Ammoniak für einen Großeinsatz in Straubing (Symbolfoto).

In einem Eisstadion ist giftiges Ammoniak ausgetreten. Bewohner sollen Türen und Fenster geschlossen halten. Bei dem Giftaustritt wurden mindestens 14 Menschen verletzt. 

Update 16.44 Uhr: Nach dem Austritt von giftigem Ammoniak im Straubinger Eisstadion hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Den Erkenntnissen nach hat ein 52-jähriger Baumaschinenfahrer mit einer Fräsmaschine mehrere Leitungen beschädigt. Der Mann war damit beschäftigt, das Eis von der Spielfläche abzutragen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Bei dem Unglück am Mittwoch wurden mindestens 14 Menschen verletzt. Die Behörden hatten rund um das Eisstadion rund 130 Anwohner und 118 Schüler vorübergehend in Sicherheit gebracht.

Update 15.30 Uhr: Die Verletzten waren nach Polizeiangaben unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Mitarbeiter des städtischen Eisstadions und mehrere Bewohner der niederbayerischen Stadt. Neun von ihnen kamen mit gereizten Augen und Atemwegen in ein Krankenhaus. Auch einige Schüler klagten über Beschwerden. Ihre Schule wurde geräumt. Rund 60 Menschen wurden vor Ort untersucht.

Das Ammoniak war bei Instandhaltungsarbeiten ausgetreten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte möglicherweise die Vibration einer Maschine die Leitung unter der Eisfläche beschädigt. Das defekte Ventil wurde repariert. Beim Einatmen hoher Konzentrationen von Ammoniak besteht Lebensgefahr. Es wird unter anderem als Kältemittel verwendet.

Update 14.05 Uhr: Mindestens 14 Menschen haben sich beim Austritt von giftigem Ammoniak in Straubing verletzt. Die Behörden brachten am Mittwochvormittag rund um das Eisstadion rund 130 Anwohner und 118 Schüler in Sicherheit. Bei Instandhaltungsarbeiten war eine Leitung in der Halle des Eisstadions beschädigt worden, die Chemikalie trat aus. Die Polizei sprach zwischenzeitlich von rund 60 Verletzten, korrigierte ihre Angaben später aber nach unten. Einem Sprecher zufolge gab es zwischen den Einsatzkräften eine Kommunikationspanne.

Die Verletzten waren nach Polizeiangaben unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehr, ein Mitarbeiter des städtischen Eisstadions und mehrere Bewohner der niederbayerischen Stadt. Sie kamen mit gereizten Augen und Atemwegen in Krankenhäuser. Auch einige Schüler klagten über Beschwerden. Ihre Schule wurde geräumt. Sie wurden genauso wie weitere Bewohner vor Ort untersucht.

Giftiges Ammoniak ist in Straubing ausgetreten: 14 Menschen verletzt

Update 10.19 Uhr: Beim Austritt von giftigem Ammoniak in einem Eisstadion in Straubing sing 14 Menschen verletzt worden. Sie kamen am Mittwochvormittag mit Atemwegsreizungen in Krankenhäuser, wie ein Polizeisprecher sagte. Zu den Verletzten zählten überwiegend Einsatzkräfte der Feuerwehr. Außerdem wurden ein Mitarbeiter des Eisstadions und mehrere Bewohner der niederbayerischen Stadt behandelt. Einsatzkräfte brachten 118 Schüler und mehr als 70 Anwohner in Sicherheit.

Das Ammoniak war bei Instandhaltungsarbeiten ausgetreten. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte möglicherweise die Vibration einer Eismaschine die Leitung unter der Eisfläche beschädigt. Das defekte Ventil wurde repariert, die Überreste der Chemikalie sollten aus der Leitung beseitigt werden.

Straubing - Nach dem Austritt von giftigem Ammoniak in einem Eisstadion in Straubing hat die Polizei mehrere umliegende Straßen gesperrt. Es bestehe nach aktuellem Stand aber keine Gefahr für die Bevölkerung, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Menschen im Umkreis sollten vorsorglich Fenster und Türen geschlossen halten.

Großeinsatz in Straubing: Giftiges Ammoniak ausgetreten

Feuerwehr und Polizei sind mit einem Großaufgebot vor Ort. Nach aktuellen Erkenntnissen sei eine beschädigte Leitung im Eisstadion Ursache für den Ammoniak-Austritt, teilte die Polizei mit.

Beim Einatmen hoher Konzentrationen von Ammoniak besteht Lebensgefahr, es wird unter anderem als Kältemittel verwendet.

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Prozessauftakt zu einer versuchten Vergewaltigung in Dachau: Das Opfer (33) erkennt den Angeklagten zu 100 Prozent wieder - doch der bestreitet die Tat, berichtet Merkur.de*.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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