Lkw-Kippmulde blieb unter der Brücke stecken

Oberaudorf - Ein Lkw-Fahrer erlitt am Montag auf der A93 eine Gehirnerschütterung. Der von ihm angerichtete 250.000 Euro-Schaden wird ihm wohl weitere Kopfschmerzen bereiten!

Zu einem erneuten spektakulären Lkw-Unfall kam es am Montagabend, gegen 18:30 Uhr,  auf der A93, an einer Brücke zwischen den Anschlussstellen Oberaudorf und Brannenburg, in Fahrtrichtung Rosenheim. In diesem Bereich wird momentan die Richtungsfahrbahn Rosenheim erneuert.Ein 56-jähriger, polnischer Lkw-Fahrer hatte mit seinem Vier-Achs-Kipper im Baustellenbereich abgeladen.

Bei der Rückfahrt vergaß er jedoch die aufgestellte Lademulde zu schließen. Als er dann im Baustellenbereich an die erste Brücke über die Autobahn kam, rammte er diese mit seiner aufstehenden Mulde. Durch die starke Wucht des Anpralls wurde die Kippmulde vom Lkw abgerissen. Diese blieb im Anschluss zwischen der Brücke und dem neuen Fahrbahnbelag im Teer stecken.

Da der Fahrer nicht angeschnallt war, wurde er durch den Aufprall nach vorne auf das Lenkrad geschleudert. Dabei zog er sich eine Kopfplatzwunde und eine Gehirnerschütterung zu.

Der Schaden am Lkw beläuft sich auf ca. 150.000 Euro. Die beschädigte Autobahnüberführung ist von einem Statiker begutachtet worden. Der Schaden dort wird derzeit ca. auf 100.000 Euro geschätzt.

Zur Bergung der festsitzenden Kippmulde wurde die FFW Flintsbach am Inn alarmiert.

Obwohl sich der Vorfall im Baustellenbereich ereignete, musste zur Bergung der Kippmulde die A93 aus Sicherheitsgründen für rund 30 Minuten in beide Richtungen voll gesperrt werden.

Bei der Brücke selbst handelt es sich lediglich um einen Wirtschafts- bzw. Gehweg über die Autobahn. Durch die weitere Sperrung der Brücke kommt es daher zu keinen Beeinträchtigungen für den Verkehr.

Pressemitteilung Verkehrspolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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