Snowboard FIS Worldcup Finale am Sudelfeld

"Bereit fürs große Finale!"

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Das Saison-Finale im Snowboard Weltcup 2014 am Sudelfeld steht vor der Tür
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Sudelfeld - Die Welt-Elite im Snowboard Parallel-Riesenslalom bereitet sich auf den Endspurt vor. Die Vorbereitungen für das Finale auf dem Sudelfeld liegen in den letzten Zügen.

"Am Wochende können wir bei Sonnenschein beweisen, was wir können; bei schlechtem Wetter können wir's ja gut", schmunzelt der Chef des örtlichen OK-Teams und 1. Bürgermeister Sepp Lechner anlässlich der Pressekonferenz zum Finale im FIS Snowboard Parallel-Riesenslalom in Bayerischzell. Am 1. Februar findet auf dem Sudelfeld der letzte Wettbewerb in der aktuellen Saison der Snowboard-Weltelite statt. Lange war unklar, ob das kleine Skigebiet auf der Grenze der Landkreise Rosenheim und Miesbach aufgrund der kritischen Schneelage überhaupt als Austragungsort bereitstehen kann.

Fünfter Riesenslalom auf dem Sudelfeld

Zum ersten Mal in der 18-jährigen Geschichte des Snowboard Worldcups findet das Finale dieses Jahr auf deutschem Boden statt. Nach den Qualifikatoinsläufen, die am Samstag um 9.30 Uhr starten, werden ab 13.00 Uhr die Finalläufe für alle Damen und Herren ausgetragen. Anschließend erhalten dann nicht nur die Tagessieger ihre Preise, auch die Kristallkugeln für den Gesamtweltcup wechseln den Besitzer. "Normalerweise machen die Nordamerikaner einen Bogen um Deutschland, deses Jahr lassen sie sich das Spektakel sicher nicht entgehen", erklärt Sepp Lechner weiter.

Lokalmatadore bei der Generalprobe für Sotschi

Völlig befreit könnten die deutschen Vertreter in die Wettkämpfe auf dem Sudelfeld gehen, eigentlich. Die Bad Aiblingerin Amelie Kober freut sich bereits auf den Start auf ihrer Hausstrecke. "Ich bin froh, dass der Druck auf mehrere Schultern verteilt ist", lacht die Boarderin vom SC Miesbach. Auch der gebürtigen Prienerin und amtierenden Weltmeisterin Isabella Laböck und Selina Jörg, die bei den letzten Olympischen Spielen den undankbaren 4. Platz erreicht hat, merkt man dann doch eine gewisse Anspannung vor ihrem Heimauftritt an. "Ich habe vor kurzem noch mein Material gewechselt, zurück zur Marke, die ich ganz am Anfang gefahren habe", so Selina Jörg. Sie hoffe, damit wieder vorne mitmischen zu können. Obwohl die drei genannten Damen, sowie Anke Karstens vom WSV Bischofswiesen und der Münchner Patrick Bussler beretis fest für die Spiele in Russland qualifiziert sind, wolle man das Rennen vor heimischer Kulisse keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Man sehe hier eher die Generalprobe für Sotschi und wolle klarstellen, dass mit den deutschen Athleten zu rechnen sei.

Mit insgesamt 10 Sportlern ist der deutsche Snowboard Verband bei den Winterspielen im russischen Sotschi vertreten. Vier Damen und drei Herren versuchen dabei in der Disziplin Parallel Slalom bzw. Parallel Riesenslalom Edelmetall abzustauben.

Bilder von der Pressekonferenz in Bayerischzell

Bilder von der Pressekonferenz in Bayerischzell

"Eine letzte Sorge haben wir noch, hoffentlich bleibt uns der Wettergott treu", ergänzt der Leiter des OK-Teams Sepp Lechner. Die Piste am Waldkopf sei weiter in hervorragendem Zustand, die Helfer hätten in den vergangenen Tagen einwandfreie Arbeit geleistet. Dank Kunst- und Naturschnee stehe der Austragung nun nichts mehr im Weg. Bei den aktuellen Nacht-Temperaturen von um die -10°C könne somit nicht mehr viel schief gehen. "Endlich mal Kaiserwetter," das wünscht sich das OK-Team für das kommende Wochenende. Lediglich ein starke Fön kann dann das Spektakel auf dem Sudelfeld noch in die Quere kommen.

Quelle: rosenheim24.de

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