Silvesterböller: 100 Millionen Euro Umsatz

Rosenheim - Hersteller von Feuerwerkskörpern erwarten einen Rekordumsatz von rund 100 Millionen Euro. In Rosenheim stürmten Böllerfans am ersten Verkaufstag die Läden.

Die Böller sind heiß begehrt. Auch im Jahr der Finanzkrise. Die Menschen wollen bei der Silvesterparty nicht sparen und kaufen bereits in den ersten Minuten nach Ladenöffnung die Regale mit Raketen und Böllern halb leer. "Die Leute sagen zwar immer, dieses Jahr wollen wir sparen beim Böllerkauf. Wenn der Verkauf dann zwei oder drei Tage vor Silvester beginnt, dann vergessen die Kunden ihren Vorsatz", sagt Susann Bartel, Abteilungsleiterin Karstadt Rosenheim.

In diesem Jahr gibt es für die Böllerfans verschiedene Batterien. Das sind Pyrotechnikartikel, die nur einmal angezündet werden müssen und dann automatisch für zahlreiche Lichteffekte und für ordentlich Lärm sorgen. Neu ist, dass dieses Jahr auch mehrere dieser Batterien miteinander verbunden werden dürfen. Somit werden die Lichteffekte nicht nur schöner, sie dauern auch dementsprechend länger.

Weiterhin angesagt ist auch die "klassische" Rakete, sie wird am meisten gekauft. In Mode sind heuer die Farben pink, mint, hellblau und orange. Auch Feuerwerkskörper, die ein Bild in die Luft malen, sind immer mehr im Kommen. "Meistens sind die Käufer von Kanonenschlägen, Böllern, Feuerwerkskörpern männlich. Frauen schlagen dagegen eher weniger zu", sagt Bartel.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind Feuerwerkskörper aus sicherheitstechnischen Gründen verboten. Lediglich Knallteufel, die nicht angezündet werden müssen, sondern lediglich auf den Boden geworfen werden, sind auch für Kinder ab 12 Jahren erlaubt. Die Böller werden noch bis zum 31. Dezember verkauft. (sf)

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © sf

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