Gerichtsprozess in Rosenheim

Nach Sexattacke im Salingarten: Syrer verurteilt

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Rosenheim - Es begann als netter Abend: Ein Asylbewerber und eine Rosenheimerin lernten sich im Salingarten kennen und verstanden sich gut. Dann jedoch wollte der Mann mehr. Nun stand er vor Gericht. 

Die Tat spielte sich in der Nacht zum 23. September 2015 im Salingarten ab: Ein zur Tatzeit 27-jähriger Syrer, der als Asylbewerber ins Land kam, lernte dort eine 44-jährige Rosenheimerin kennen. Man verstand sich gut und verbrachte mehrere Stunden zusammen im Park. Dann jedoch wollte der alkoholisierte Syrer mehr und missverstand die Nähe: Er bedrängte die Frau, ohrfeigte sie und warf sie zu Boden. Sie schrie um Hilfe, der Asylbewerber floh daraufhin in Richtung Bahnhof, wurde dort jedoch festgenommen. Hier finden Sie den damaligen Polizeibericht auf rosenheim24.de.

Nun kam es zum Prozess vor dem Schöffengericht Rosenheim, berichtet das Oberbayerische Volksblatt in seiner Dienstagsausgabe. In diesem entschuldigte sich der Täter bei der Frau und schlug als Ausgleich eine Zahlung von 5000 Euro Schmerzensgeld vor, das er in Raten abbezahlen wolle, sobald er Arbeit habe. 

Da jedermann vor Gericht gleich behandelt werden müsse, wie Richter Christian Merkel erklärte, hielt er für diese Tat eine Strafe von zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung für angemessen. Der Syrer habe die Möglichkeit, sich im familiären Umfeld - seine Eltern leben inzwischen im Landkreis Rosenheim in einer eigenen Wohnung - in Deutschland zu sozialisieren. 

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in der OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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