Seehofer: Mein erstes Mal als Ministerpräsident

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Horst Seehofer im Interview mit tz-Reporter Johannes Welte.

München - Horst Seehofer hat von OB Christian Ude heuer zum ersten Mal die erste Mass eingeschenkt bekommen. Uns verrät der Ministerpräsident, wie er sich dabei gefühlt hat.

Grüß Gott, Herr Ministerpräsident, wie war die erste Mass vom OB?

Horst Seehofer: Sie war süffig, und es war viel drin.

Und wurden Sie gut behandelt vom roten Stadtoberhaupt? Seehofer: Natürlich. Ich bin ja für ein gutes Verhältnis zwischen Landeshauptstadt und Freistaat, ich habe mich ja auch im Gegensatz zu ­meinen Vorgängern ins Goldene Buch der Stadt eingetragen.

Und wie war der Empfang durch die Festgäste?

Seehofer: Ich habe mich von Anfang an pudelwohl gefühlt. Ich bin ja früher oft gnadenlos ausgepfiffen worden auf der Wiesn. Ich bin überrascht, dass die Leute dieses Mal so freundlich zu mir sind.

Den Grünen, mit denen die Union derzeit ja gerne flirtet, erging es nicht so gut.

Seehofer und Co. auf dem Festumzug

Die besten Bilder vom Trachten- und Schützenzug

Seehofer: Kein Wunder, die wollen den Leuten ja alles vorschreiben. Kein Fleisch essen, stattdessen Grünzeug und japanische Autos fahren statt bayerische. Wir von der CSU wollen das, was gut für die Leute ist.

Die letzten Wahlumfragen schauen ja nicht mehr ganz so gut aus.

Seehofer: Warten Sie ab, was nächste Woche rauskommt. Es wird ein gutes Ergebnis für uns.

Zumal Ihre Frau, im Gegensatz zu Marga Beckstein, ein echtes Dirndl trägt …

Seehofer: Das Dirndl hat sie selber ausgesucht. Sie entscheidet, was sie und die Kinder betrifft – und was mich betrifft, entscheidet sie auch. So, und jetz’ muass i zruck zu meim Weiberl.

Interview: Johannes Welte

Quelle: Oktoberfest live

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