Bobfahrerin kämpft weiter um Schmerzensgeld

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Schönau/Traunstein - Rund drei Jahre nach einem verheerenden Bobunfall an der Kunsteisbahn Königssee, kämpft eine 21-Jährige weiter gerichtlich um eine Entschädigung.

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Gut drei Jahre nach einem verheerenden Bobunfall am Königssee kämpft eine russische Bobsportlerin um Schmerzensgeld. Seit gestern läuft am Landgericht Traunstein ein Zivilverfahren. Dabei geht es unter anderem um Haftungsfragen und um möglichen Schadensersatz bzw. Schmerzensgeld für die 21-Jährige. Die Klage richtet sich gegen Sportfunktionäre, aber auch gegen zwei Bobverbände.

Bilder vom Unglücksort

Bei einem Unfall in der Kunsteisbahn Königssee war die Frau vor drei Jahren so schwer verletzt worden, dass sie inzwischen schwer behindert ist. Nach einem Sturz in der Bahn war sie von einem anderen Bob voll erfasst worden. Die bisherigen Behandlungskosten belaufen sich angeblich auf gut 360.000 Euro.

Der Unfallhergang im November 2009:

Ein russischer Frauen-Zweierbob war während des Trainings zum Europacup unteren Start in den Eiskanal gefahren. Zur selben Zeit fuhr am oberen Start ein russischer Zweierbob der Männer los. Der Frauenbob stürzte am Ende des Kreisels und schlitterte somit in verlangsamter Fahrt Richtung Ziel. Am Ende der so genannten Echowand krachte der zentnerschwere Bob der Männer ungebremst in den Damenbob. Er schob deren Gefährt noch rund 50 Meter vor sich her. Erst am Zielhaus kamen beide Bobs zum Stehen. Bei dem Zusammenstoß wurde die Bremserin schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog die junge Frau ins Traunsteiner Klinikum. Die drei anderen Sportler im Alter von 21 und 25 Jahren wurden weniger schwer verletzt.

red/Bayernwelle Südost

Quelle: BGland24.de

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