Schneechaos in der Region

Katastrophenfall in zwei Landkreisen aufgehoben - BOB nimmt Normalbetrieb wieder auf

+
Garmisch-Partenkirchen: Ein wenig blauer Himmel zeigt sich hinter dem Wettersteingebirge. Die heftigen Schneefälle der vergangenen Tage halten in Südbayern weiter die Einsatzkräfte in Atem und neuer Schnee ist bereits im Anmarsch.
Alle Autoren
    schließen
  • Martina Hunger
    Martina Hunger
  • Isabelle Skubatz
    Isabelle Skubatz
  • Julia Volkenand
    Julia Volkenand

Landkreis - Das Schneechaos hält die Region weiter in Atem - auch wenn der Katastrophenfall am späten Vormittag im ersten Landkreis aufgehoben werden konnte. Auch auf den Biathlon-Weltcup in Ruhpolding hat der Schnee Auswirkungen:

SERVICE: 

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE:

  • Katastrophenfall gilt noch in drei Landkreisen (MB, TS, BGL)
  • Biathlon-Weltcup in Ruhpolding für Mittwoch abgesagt
  • Lawine rauscht bei Kufstein bis in Küche von Wohnhaus

Update, 22.40 Uhr - Welche Feuerwehrmänner helfen wo aus?

Der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. hat eine Karte erstellt, welche Hilfeleistungskontingente in welchen Landkreisen mithelfen.

Update, 22 Uhr - Traunsteiner Landrat zur aktuellen Lage in Reit im Winkl

Der Traunsteiner Landrat Siegfried Walch wendet sich auf Facebook an die Bevölkerung, um die Lage im Chiemgau einzuordnen. Es gäbe in weiten Teilen der Region erhebliche Verbesserungen durch die warmen Temperaturen. Sorgenkind bliebe aber noch Reit im Winkl, wo im Winklmoos 70 Personen nach wie vor von der Außenwelt abgeschnitten seien. 

Update, 21.40 Uhr - Keine Entwarnung vom Lawinenwarndienst Bayern

Auch am Mittwoch herrscht laut dem Lawinenwarndienst Bayern weiterhin erhebliche Lawinengefahr in den bayerischen Alpen. Die Anzahl der gefährdeten Stellen nimmt sogar noch zu. Besonders in den Hochlagen seien frische Triebschneeansammlungen weit verbreitet, gefährdet seien besonders eingewehte Hangzonen, insbesondere an Geländeknicken, hinter Hangkanten und in Rinnen und Mulden. Hier können schon einzelne Ski- oder Snowboardfahrer eine Schneebrettlawine auslösen.

Durch die steigenden Temperaturen könne ausserdem die Gefahr steiben, dass Gletscherlawinen am boden abrutschen. Das könne dann sogar zu größeren Lawinen führen. An sonnengelegen Gebieten kann es zu selbstausgelösten Lawinen kommen. Ab Mittwoch soll es dann wieder erheblich kälter werden, dann entspannt sich die Lawinengefahr wieder.

Update, 21.15 Uhr - Pidinger Gaststätte schließt für drei Tage, um Katastrophenschutz zu bewirten

Das Gasthaus Altwirt in Piding schließt bis Samstag seine Türen für die Öffentlichkeit, um im Auftrag des Landratsamts die Helfer des Katastrophenschutzes zu bewirten. 

Update, 21 Uhr - Katastrophenfall in Garmisch-Partenkirchen aufgehoben

Am Dienstagabend hob das Landratsamt den Katastrophenfall für Garmisch-Partenkirchen auf. Sowohl durch den unermüdlichen Einsatz der Helfer, als auch das eingesetzte Tauwetter, könne diese Entscheidung begründet werden, gibt das Amt auf seiner Homepage bekannt. 

Update, 20.40 Uhr - BOB-Betrieb soll wieder aufgenommen werden

Starke Schneefälle und schleppende Schneeräumarbeiten der DB Netz hatten insbesondere südlich von Holzkirchen die Unterbrechung des Zugverkehrs der BOB nötig gemacht. Die Deutsche Bahn, in deren Verantwortung ein Großteil der Infrastruktur liegt, wird die Schneeräumarbeiten nun nach und nach abschließen. Prognostiziert wird das Ende dieser Arbeiten, bei denen unter anderem schwere Schneefräsen und Räumfahrzeuge zum Einsatz kommen müssen, für die frühen Morgenstunden des 16. Januar. 

Die Bayerische Oberlandbahn GmbH wird mit ihren BOB-Zügen den regulären Eisenbahnbetrieb dann in den kommenden Tagen sukzessive wieder aufnehmen können. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH geht derzeit davon aus, dass es voraussichtlich noch bis kommenden Freitag zu betrieblichen Einschränkungen kommen wird. Die Herausforderungen der Wiederaufnahme des Betriebs bestehen darin, dass weiterhin mehrere Fahrzeuge in Bayrischzell vom Schnee eingeschlossen sind und viele Fahrzeuge im Netz nur notdürftig oder gar nicht enteist, repariert und betankt werden konnten, da das Bahnbetriebswerk Lenggries seit 06. Januar bis heute Nachmittag nicht zugänglich war. 

Dies macht es nötig, dass viele Fahrzeuge zunächst in das Bahnbetriebswerk und die dortige Auftauanlage der Bayerischen Oberlandbahn GmbH gefahren werden müssen, um von den gröbsten Eismassen befreit und repariert zu werden. Erwartet wird für die BOB – vorbehaltlich etwaiger Änderungen, die die Folge von Verzögerungen bei der Wiederherstellung der Verfügbarkeit der Infrastruktur sein können – folgendes Betriebskonzept, das voraussichtlich bis Freitag dieser Woche gelten wird:

Im Verlauf der heutigen Nacht werden auf der Strecke nach Lenggries eine Fräsfahrt und Reparaturarbeiten an der Infrastruktur durch die Deutsche Bahn erfolgen. Sofern diese bis zum Betriebsstart erfolgreich verlaufen sind, wird die BOB zwischen Lenggries und München die Züge stündlich im Pendelverkehr einsetzen können. Die Züge ab Lenggries fahren dann in Richtung München jeweils um XX.47 Uhr ab, die Züge ab München in Richtung Lenggries jeweils um XX.04 Uhr.

Auf der Strecke Tegernsee - Schaftlach, deren Infrastruktur im Besitz der Tegernseebahn Betriebsgesellschaft mbH ist, setzt die BOB ebenso Züge im stündlichen Pendelverkehr ein. Fahrgäste nach München können in Schaftlach umsteigen. Die Züge ab Tegernsee in Richtung Schaftlach fahren jeweils um XX:52 Uhr ab, in Schaftlach in Richtung Tegernsee um XX.48 Uhr.

- Die Züge ab Miesbach in Richtung Holzkirchen fahren jeweils um XX.10 Uhr ab, die Züge ab Holzkirchen in Richtung Miesbach um XX.32 Uhr. Die Strecke zwischen Bayrischzell und Schliersee ist aktuell noch seitens der Infrastrukturbetreiberin gesperrt, da die dortigen Schneemassen nicht bis zum Betriebsstart beseitigt werden konnten und es zudem Lawinenabgänge gab. Die Bayerische Oberlandbahn GmbH setzt ab 6 Uhr morgens ab Bayrischzell und ab Miesbach Busse im Schienenersatzverkehr ein.

Die oben beschriebenen Herausforderungen bei der Wiederaufnahme des Betriebs bringen es mit sich, dass einige Zugleistungen entfallen müssen und Fahrgäste auf eine frühere oder spätere Verbindung ausweichen müssen. Es handelt sich voraussichtlich um folgende Verbindungen, die tagesaktuell auch auf der Webseite der Bayerischen Oberlandbahn GmbH kommuniziert werden (www.meridian-bob-brb.de/de/bayerische-oberlandbahn/baustellen):

86808 7:05 ab Bayrischzell Richtung München

86903/86953 6:29 ab München Richtung Tegernsee/Lenggries

86819 12:29 ab München nach Bayrischzell

86919 12:29 ab München nach Lenggries

86922 13:17 ab Lenggries nach München

86972 13:22 ab Tegernsee nach München

86969 13:18 ab Schaftlach nach Tegernsee

Das Landratsamt Miesbach hat angekündigt, dass am morgigen Tag die Schulen wieder geöffnet sein werden. Einige der ausfallenden Züge sind Züge, die mehrheitlich von Schülerinnen und Schülern genutzt werden. Um Wartezeiten auf den nächsten Zug zu vermeiden, schließt sich die Bayerische Oberlandbahn GmbH dem Aufruf des Landratsamts an und bittet Eltern um die Bildung von Fahrgemeinschaften zur Fahrt in die Schule und zurück.

Die betriebliche Situation hatte sich wegen des starken Schneefalls für den Betrieb der Bayerischen Oberlandbahn seit Donnerstag, 10. Januar, dramatisch verschärft. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten der DB Netz AG, die für die Infrastruktur verantwortlich ist, hatten die regionalen Verantwortlichen der DB Netz seitdem enorme Anstrengungen unternommen, um eine sukzessive Wiederaufnahme am Mittwoch, 16. Januar, zu ermöglichen. Jedoch haben die durch die anfänglichen Verzögerungen nicht geräumten und inzwischen sehr schweren Schneemengen die Räumarbeiten erheblich verkompliziert. Mit schweren Gerätschaften und mit vollem Einsatz arbeiteten und arbeiten die Mitarbeiter der DB Netz AG zusammen mit den Kollegen der Bayerischen Oberlandbahn daran, dass bald wieder ein Betrieb ohne Einschränkungen möglich ist.

Im Meridian-Netz ist wegen der Witterungsverhältnisse mit betrieblichen Einschränkungen zu rechnen, da einige Fahrzeuge Schäden aufweisen, die durch Schnee und Eis entstanden sind.

Im Netz der BRB sind soweit keine witterungsbedingten Einschränkungen abzusehen.

In allen Netzen der Bayerischen Oberlandbahn und der Bayerischen Regiobahn sind die Mitarbeiter weiterhin unentwegt im Einsatz. Fabian Amini, Vorsitzender der Geschäftsführung: „Die nunmehr seit zehn Tagen andauernde betriebliche Ausnahmesituation verlangt unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles ab. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz zu sehen, dass wir besonders in diesen Momenten stark zusammenhalten, um für unsere Fahrgäste das jeweils Bestmögliche möglich zu machen. Wir hoffen nun, dass wir unseren Betrieb bald wieder regulär durchführen können.“

Nach wie vor können die widrigen Umstände, die die starken Schneefälle mit sich bringen, Einschränkungen im Eisenbahnverkehr bedeuten. Fahrgäste werden daher gebeten, sich rechtzeitig vor Abfahrt online (www.meridian-bob-brb.de, www.facebook.com/meridian.bob.brb, www.bahn.de) über die Betriebslage zu informieren.

Pressemeldung BOB

Update 18.55 Uhr - Katastrophenfall Traunstein: Das ist die aktuelle Lage

Im Landkreis Traunstein kommt es nach wie vor zu beträchtlichen Verkehrsbehinderungen, gab das Landratsamt Traunstein in einer Pressemeldung bekannt. Die B305 Rohpolding-Reit im Winkl bleibt gesperrt.

Auch der Ortskern Reit im Winkl ist abschnittsweise gesperrt. Zwischen Inzell und Weißbach ist die B305 gesperrt, dasselbe gilt für die B307 zwischen Kössen und Schleching und die St2304 zwischen Kössen und Reit im Winkl. Die Winklmoosstraße in Reit im Winkl ist ebenfalls gesperrt. 

In Traunstein sind alle Nebenstraßen gesperrt, auf den Hauptstraßen kann nur eingeschränkt geräumt werden. Die Gemeindestraße nach Knappenfeld ist gesperrt.

In Siegsdorf sind mehrere Gemeindestraßen gesperrt.

In Bergen Gemeindestraße Weißachental Richtung Kohlstatt in Bergen ist gesperrt. 

Auch die Buslinien sind betroffen. Die Linie L9443 Stadtverkehr Traunstein, der Rufbus L9446 Traunstein, die L9506 Inzell-Ruhpolding und die L9509 Traunstein-Schleching sind eingeschränkt.

Mehr Infos finden Sie hier.

Update, 18.45 Uhr - Sparkasse Berchtesgadener Land bedankt sich bei den Helfern

Auf Facebook bedankte sich die Sparkasse Berchtesgadener Land bei den vielen Helfern, die in den letzten Tagen, bei der Bewältigung der Schneemassen mithalfen. 

Update, 18.05 Uhr - Hubschraubereinsatz in Reit im Winkl

Für die Bereitstellung der Notfallversorgung im Bereich Reit im Winkl wurden seitens der Feuerwehr drei behelfsmäßige Landeplätze vorsorglich eingerichtet. Die Hubschrauber werden für Erkundungsflüge, Material- und Soldatentransporte eingesetzt. 

Ebenfalls ist der Krankentransport zu jeder Zeit sichergestellt. Die Bundeswehr stellt dazu auch einen nachtflugtauglichen Transporthubschrauber zur Verfügung. 50 Soldaten werden morgen in den Winklmoosalmen zur Bewältigung der Schneemassen eingeflogen, da die Winkelmoos derzeit über keinen anderen Weg erreichbar ist. 

Derzeit befinden sich dort 70 Personen. Die Lawinenlage ist im Bereich Reit im Winkl nach wie vor extrem angespannt. Daher sind weitere Erkundungsflüge mit Hubschraubern der Bundeswehr nötig, um sich einen Überblick über die Lawinengefahr und gegebenenfalls nötige Sicherungsmaßnahmen zu verschaffen. In den nächsten Tagen wird es im Bereich der B305 (Ruhpolding – Reit im Winkl) zu kontrollierten Lawinensprengungen kommen, um eine monatelange Straßensperrung zu vermeiden. In Reit im Winkl sind derzeit mehr als 500 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des THW sowie der Bundeswehr mit schwerem technischen Gerät vor Ort.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

UPDATE, 17.55 Uhr: Aktuelle Lage im Landkreis Berchtesgadener Land

Ab sofort ist die Staatsstraße 2102 wieder in beiden Richtungen zwischen Oberteisendorf und Neukirchen befahrbar.

Nachstehende Sperrungen sind nach wie vor aktiv (Stand: 15.01.2019, 17.50 Uhr):

Verkehrssituation - Straßensperrungen Aktuell sind folgende Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Berchtesgadener Land aktuell (Stand: 15. Januar 2019, 8 Uhr) gesperrt:

  • B21: in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz 
  • B305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST2101 und B21 (sogenannter Weinkaser) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen Inzell und Weißbach a. d. Alpenstraße im Bereich Gletschergarten 
  • Kreisstraße BGL19: in beiden Richtungen vom Kreisverkehr Dokumentation Obersalzberg bis Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden) 
  • Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL 14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt 
  • Kreisstraße BGL5 (Tiefenbachstraße): Marktschellenberg

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen können Sie den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen.

Linienbusverkehr 

Folgende RVO-Linien sind komplett gesperrt: 

  • 828 Bad Reichenhall - Unterjettenbeg - Melleck Ortsmitte
Eine Teilsperrung gilt für:
  • 838 Berchtesgaden - Dokumentation - Buchenhöhe - Christophorusschule: Bus fährt bis zur Buchenhöhe, die Strecke zur Christophorusschule/Hinterbrand ist gesperrt 
  • 845 Ramsau - Hochschwarzeck: Bus kann die Strecke Bindenkreuz – Hintersee nicht bedienen 
  • 846 Berchtesgaden - Unterstein - Schönau - Ramsau - Hintersee: Bus fährt nur bis zur Haltestelle Hintermühle 
  • 9526 Bad Reichenhall - Inzell - Traunstein: Bus kann nur aus Richtung Traunstein bis Inzell fahren Bus kann nur aus Richtung Bad Reichenhall bis Weißbach fahren

(Quelle: RVO, 15.01.2019, 15 Uhr)

Schienenverkehr 

Die Bahnlinie zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden ist gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

Bürgertelefon 

Das Bürgertelefon (Telefon: +49 8651 773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den K-Fall-Gemeinden ist am Dienstag, 15. Januar 2019, von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 17.35 Uhr: THW-Helfer verliert Handy in Neukirchen

Ein Helfer des THW-Freising, der in Berchtesgaden mithalf, hat dort am Samstag sein Handy verloren. Ein Post des THW-Freising bittet um Mithilfe, bei der suche nach dem Smartphone:

UPDATE, 17.10 Uhr:  Feuerwehrmann stürzt beim Schneeräumen von Dach

Am Dienstag stürzte ein Feuerwehrmann in Ramsau im österreichischen Bezirk Liezen beim Räumen eines schneebedeckten Daches durch eine Lichtkuppel in ein Haus. Er wurde bewusstlos und musste mit einem Helikopter in eine Klinik gebracht werden, berichtet salzburg24.at. Weshalb die Kuppel brach ist derzeit nicht geklärt.

UPDATE, 16.40 Uhr: Balderschwang ist wieder erreichbar

Die Lage in Balderschwang, nach dem Lawinenabgang am Montag, entspanne sich langsam. Die Bewohner können nun zurück in ihre Häuser. Von Österreich aus, sei der Ort wieder zu erreichen, das berichtet der BR.

Auch das Landratsamt Oberallgäu teilt in einem Tweeet mit, dass der Ort wieder erreichbar sei. Ab Mittwoch sei der Riedbergpass auch wieder für den Verkehr freigegeben.

UPDATE, 16.20 Uhr: So reagieren die Biathlon-Fans in Ruhpolding

Noch immer hat das Landratsamt Traunstein nicht entschieden, ob der Biathlon-Weltcup in Ruhpolding stattfinden kann. Es gilt nach wie vor der Katastrophenfall, der Sprint der Herren für Mittwoch ist abgesagt und wird bestenfalls auf Donnerstag verschoben. Wir haben uns mit der Videokamera bei den Fans in Ruhpolding umgehört. Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier.

UPDATE, 15.50 Uhr: Hinweis der Polizei und des Landratsamtes Berchtesgadener Land

Die Polizei und das Landratsamt Berchtesgadener Land als Katastrophenschutzbehörde weisen darauf hin, dass es sich bei den aktuellen Sperrbeschilderungen nicht um bloße Handlungsempfehlungen handelt. Die Sperrungen bestehen aufgrund der aktuellen Lawinensituation, die eine akute Lebensgefahr darstellen. Das Befahren dieser Strecken ist untersagt! Die Straßensperrungen sind zwingend einzuhalten!

Neben der Begehung einer Verkehrsordnungswidrigkeit erlischt gegebenenfalls auch der Versicherungsschutz im Schadensfall.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 15.45 Uhr: THW Mühldorf seit sechs Tagen durchgehend im Schnee-Einsatz

Der THW Mühldorf war in den letzten Tagen in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land im Dauereinsatz, um die Schneemassen zu bekämpfen.

UPDATE, 15.35 Uhr: Schulen in Traunreut ab Donnerstag wieder geöffnet

Nach einer Woche wetterbedingtem Schulausfall nehmen die städtischen Schulen in Traunreut ab einschließlich Donnerstag, den 17. Januar wieder ganz normal ihren Betrieb auf

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet haben Dächer, Bushaltestellen, Zuwege und Fluchtwege geräumt, so dass der Unterricht in allen Schulen im Stadtgebiet nun ohne große Einschränkungen stattfinden kann.

Dies betrifft folgende Schulen:

  • Carl-Orff-Grundschule Traunwalchen 
  • Grundschule Nord Traunreut 
  • Grundschule Sonnenschule Sankt-Georgen-Traunreut 
  • Werner-von-Siemens Mittelschule Traunreut 
  • Walter-Mohr Realschule Traunreut 
  • Johannes-Heidenhain-Gymnasium, Traunreut 
  • Schule Schloss Stein, Stein an der Traun 
  • Wilhelm-Löhe-Förderzentrum des Diakonischen Werkes Traunstein, Traunreut 
  • Berufsschule der Jugendsiedlung Traunreut e.V. 
  • Sing- und Musikschule Traunwalchen an der Schulstraße

Aufgrund der Besserung der Schneewetterlage können nach derzeitigem Stand auch alle öffentlichen Hallen und Sporteinrichtungen ab einschließlich Donnerstag 17.01.2019 uneingeschränkt gemäß Hallenbelegungsplan benutzt werden. Das Betretungsverbot der Gebäude wird schon ab Mittwoch 16.01.2019 aufgehoben. Unberührt davon bleiben selbstverständlich spezielle Einzelfallregelungen z.B. zu einzelnen Räumen.

Betroffen sind: 

  • Doppelturnhalle und Gymnastikraum Hallenbad an der Adalbert-Stifter-Straße 
  • Turnhalle der Werner-von-Siemens-Mittelschule an der Pestalozzistraße 
  • Turnhalle der Grundschule Nord an der Bodelschwinghstraße 
  • Turnhalle und Gymnastikraum der Grundschule Sonnenschule Sankt Georgen an der Schulstraße 
  • Turnhalle der Carl-Orff-Grundschule Traunwalchen an der Schulstraße 
  • Dreifachturnhalle des Landkreises Traunstein am Traunring 
  • Hallenbad an der Adalbert-Stifter-Straße 
  • Turnhalle und Tennishalle des TuS Traunreut am Traunring bzw. an der Jahnstraße

Die Stadt Traunreut möchte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und privaten Räumdienste, der Stadtwerke, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie der Bevölkerung für die vielen Einsatzstunden bzw. dem Verständnis für die wetterbedingten Einschränkungen herzlichst danken. Es hat sich gezeigt, dass eine Wetterlage dieses Ausmaßes nur gemeinsam und mit viel Verständnis gemeistert werden kann.

Pressemeldung Stadt Traunreut

UPDATE, 15.25 Uhr DB Energie warnt vor Betreten der Saalachufer von 16. bis 17. Januar

Aufgrund der Witterungsverhältnisse dauern die Arbeiten an der Talsperre Kibling länger als geplant an. 

In der Zeit vom 16. Januar (8 Uhr) bis zum 17. Januar (18 Uhr) werden an der Wehranlage der Talsperre Kibling Funktionsprüfungen an der Mess,- Steuer- und Regelungstechnik des Segmentwehres im Grundablass durchgeführt.

Da hierzu das Wehr teilweise geöffnet werden muss, ist im Unterwasser mit Wasserschwankungen von bis zu 50 m3/s zu rechnen. Wir weisen darauf hin, die Bereiche der Saalachufer im nahen und weiteren Unterwasser der Wehranlage zu meiden, da es hier zu unvermeidbaren Wellenbildungen und Wasserstandsschwankungen kommen wird.

Der Betreiber möchte ausdrücklich erwähnen, dass auch der normale Kraftwerksbetrieb Schwall- und Sunkbildung verursachen kann. Die damit verbundene Gefahr darf keinesfalls unterschätzt werden. Entsprechende Warnschilder an den Ufern verweisen auf diese Gefahr. 

Bitte beachten Sie Tafeln und Warnhinweise. Vermeiden Sie den Aufenthalt in diesen Gefahrenbereichen. Weisen Sie insbesondere Kinder und Jugendliche oder unwissende Personen nachdrücklich auf diese Gefahr hin.

Pressemeldung Deutsche Bahn AG

UPDATE, 15.15 Uhr: So sieht die Lage in Reit im Winkl derzeit aus

Fotos zeigen die aktuelle Lage in Reit im Winkl

UPDATE, 15.05 Uhr: Lkw fährt nach tagelangem Schneefall von Parkplatz

In Hochfilzen (Tirol) liegt meterhoher Schnee. Wie ein Video, das von Franz Reiter, SPÖ-Politiker und RHI-Konzernbetriebsrat, aufgenommen wurde, zeigt einen Lkw, der sich aus seinem Parkplatz befreit. das berichtet wetter.at.

UPDATE, 14.35 Uhr: Die aktuelle Lage im Berchtesgadener Land

Die Zahl der Dächer, die abgeschaufelt werden müssen, nimmt im Berchtesgadener Land nicht mehr gravierend zu. Dennoch will das Wort 'Entspannung' keiner laut aussprechen. Noch haben die Einsatzkräfte genug zu tun. Und auch die Schüler dürfen im Berchtesgadener Land ab morgen/Mittwoch wieder die Schulbank drücken. Einzige Ausnahme die Schüler der FOS und des Gymnasium der CJD-Christophorusschulen in Berchtesgaden und die Schüler, deren Wohnorte mit dem Schulbus nicht erreichbar sind. Weiteres zur aktuellen Lage im Berchtesgadener Land lesen Sie hier.

Straßensperrungen, Busfahrplan und die Lage in Schneizlreuth:

Die Lawinenkommission im Laufe des heutigen Nachmittags entscheiden, ob die B 21 entlang des Saalachsees wieder freigegeben werden kann.

Verkehrssituation - Straßensperrungen: Aktuell sind folgende Bundes-, Staats- und Kreisstraßen im Berchtesgadener Land aktuell (Stand: 15. Januar 2019, 8 Uhr) gesperrt:

  • B21: in beiden Richtungen zwischen Unterjettenberg und Bad Reichenhall/Höhe Festplatz 
  • B305: in beiden Richtungen von Unterjettenberg bis zum Wachterl in Ramsau b. Berchtesgaden (Taubensee) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen den Abzweigen ST2101 und B21 (sogenannter Weinkaser) 
  • B305: in beiden Richtungen zwischen Inzell und Weißbach a. d. Alpenstraße im Bereich Gletschergarten 
  • Staatsstraße 2102: in beiden Richtungen zwischen Oberteisendorf und Neukirchen 
  • Kreisstraße BGL19: in beiden Richtungen vom Kreisverkehr Dokumentation Obersalzberg bis Parkplatz Vorderbrand (Berchtesgaden) 
  • Staatsstraße 2099 und Kreisstraße BGL14: Bereich Hintersee wegen Lawinengefahr gesperrt 
  • Kreisstraße BGL5 (Tiefenbachstraße): Marktschellenberg

Alle aktuell gültigen Sperrungen von Gemeinde- bzw. Forststraßen, Rad-/Wander- und Gehwegen können Sie den jeweiligen Meldungen auf den Gemeinde-Websites entnehmen.

Linienbusverkehr: 

Folgende RVO-Linien sind komplett gesperrt:

  • 828 Bad Reichenhall - Unterjettenbeg - Melleck Ortsmitte 
  • 838 Berchtesgaden - Dokumentation - Buchenhöhe – Christophorusschule (Bus fährt nicht zum Hinterbrand) 
  • 845 Ramsau – Hochschwarzeck 
  • 848 Berchtesgaden - Oberau – Rossfeld 
  • 853 Freilassing-Surheim-Saaldorf-Schign

Eine Teilsperrung gilt für: 

  • 846 Berchtesgaden - Unterstein - Schönau - Ramsau – Hintersee: Bus fährt nur bis zur Haltestelle Hintermühle

(Quelle: RVO, 15.01.2019, 13:30 Uhr)

Die Bahnlinie zwischen Bad Reichenhall und Berchtesgaden ist gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

Abgeschnittene Ortsteile der Gemeinde Schneizlreuth 

Die Versorgung der Bevölkerung in den wegen der Straßensperren abgeschnittenen Ortsteilen der Gemeinde Schneizlreuth ist weiterhin gesichert. Das BRK sorgt mit Personal vor Ort für die medizinische Grundversorgung. Eine Präsenz der bayerischen Landespolizei ist ebenfalls gegeben.

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon (Telefon: +49 8651 773-153) am Landratsamt Berchtesgadener Land für Bürgerinnen und Bürger aus den K-Fall-Gemeinden ist am Dienstag, 15. Januar 2019, von 9 bis 18 Uhr erreichbar.

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 13.30 Uhr - David Hasselhoff hat Spaß im Schnee

Der US-Schauspieler und Sänger David Hasselhoff (66, "Baywatch") gehört zu den Eingeschneiten im österreichischen Urlaubsort Saalbach-Hinterglemm.

"The Hoff" postete am Montagabend ein Video, in dem er mit Bademantel, Stiefeln und Mütze durch den Schnee stapft. Dem Anschein nach überrascht über die Kälte des Schnees versucht er, sich fröstelnd zu einem Whirlpool vorzuarbeiten - zumindest im Video ohne Erfolg. Das ganze Video sehen Sie hier.

UPDATE, 12.45 Uhr - Erster Landkreis hebt Katastrophenfall auf

Die Lage im Oberland und im Werdenfelser Land entspannt sich: Für den Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen wurde der Katastrophenfall aufgehoben.

Landrat Josef Niedermaier erklärt den Katastrophenfall für beendet und bedankt sich bei allen Einsatzkräften für den unermüdlichen Einsatz. "Sie alle sind bis an die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit gegangen und haben sich ohne Wenn und Aber für unsere Bürgerinnen und Bürger ins Zeug gelegt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Der Zusammenhalt untereinander war grandios", wird der Politiker auf der Homepage des Landkreises zitiert.

Auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen soll der Katastrophenfall bald - aller Voraussicht nach noch am Dienstag - beendet werden.

UPDATE, 12.35 Uhr - Biathlon-Männer-Sprint nun am Donnerstag

Jetzt gibt es anscheinend einen fixen Ersatztermin für den für Mittwoch abgesagten Männer-Sprint beim Biathlon-Weltcup in Ruhpolding. Wie der Bayerische Rundfunk berichtet, soll das Rennen jetzt am Donnerstag ab 11 Uhr ausgetragen werden. Die ARD überträgt ab 10.45 Uhr live. Darauf haben sich das Landratsamt, Organisationskomitee und der TV-Sender nun geeinigt. Voraussetzung: Der Katastrophenfall im Landkreis Traunstein kann bis dahin aufgehoben werden!

Claus Pichler, der Chef des Organisationskomitees und Ruhpoldinger Bürgermeister, sagte dem BR: "Wir sehen die Veranstaltung für machbar an, auch weil der Wetterbericht für die kommenden Tage vielversprechend ist." Die Schneemassen seien beherrschbar, hieß es.

UPDATE, 12.25 Uhr - Waginger See über die Ufer getreten

Während sich in den höher gelegenen Gemeinden des Chiemgaus und im Berchtesgadener Land die Einsatzkräfte immer noch mit schwerem Schnee abkämpfen, kommt in den niedriger gelegenen Gegenden jetzt das Schmelzwasser an. Der Waginger See ist nun - wie auf den Fotos zu sehen ist - bereits über das Ufer getreten

Waginger See über die Ufer getreten

Vom Hochwassernachrichtendienst Bayern lagen allerdings am Dienstagmittag hierzu keine Meldungen über erhöhte Pegelstände vor.

UPDATE, 11.50 Uhr - Schulausfall im südlichen Lkr. Traunstein

Jetzt hat sich das Landratsamt Traunstein mit einer weiteren Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt und bekannt gegeben, dass in vielen Gemeinden wegen des Katastrophenfalls in vielen Gemeinden im südlichen Teil des Landkreises bis einschließlich Freitag, 18. Januar, der Unterricht ausfällt.

Folgende Orte sind betroffen:

  • Bergen
  • Chieming (ausgenommen hiervon ist das Landschulheim Ising: Unterricht ab 17.1.)
  • Grassau
  • Grabenstätt
  • Inzell
  • Marquartstein
  • Nußdorf
  • Reit im Winkl
  • Ruhpolding
  • Schleching
  • Siegsdorf
  • Staudach-Egerndach
  • Surberg
  • Traunstein
  • Übersee
  • Unterwössen
  • Vachendorf

In allen weiteren Gemeinden wird der Schulunterricht am Donnerstag, 17. Januar, wieder aufgenommen.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

UPDATE, 11.40 Uhr - Familie und Freunde trauern um Simon 

Die Gemeinde Aying im Landkreis München steht noch immer unter Schock. Im Weiler Trautshofen ist am Donnerstagnachmittag der kleine Simon (†9) unter einem Baum begraben worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Baum unter der Schneelast zusammengebrochen ist. 

Als ein Nachbar den umgekippten Baum herausschneiden wollte, entdeckte er den Buben – etwa 40 Minuten nach dem Unfall. Trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte ist er seinen schweren Verletzungen erlegen

Diese Traueranzeige wurde in der Zeitung geschalten.

"Viel zu früh! In unfassbarem Schmerz nehmen wir in Liebe und Dankbarkeit Abschied von unserem Simon", schreiben die Eltern und seine drei Geschwister in einer emotionalen Todesanzeige. Viele werden Simon am Dienstag auf seinem letzten Weg begleiten, darunter seine Kameraden vom Trachtenverein, wo Simon Platterbua war. Die Kinder-Plattlergruppe wird Simon das letzte Geleit geben, berichtet unser Partnerportal tz.de. "Wir werden dich nie vergessen", schreiben der Vorsitzende der Trachtler, die Jugendleiter und alle Kinder und Jugendlichen in der Todesanzeige, in der sie ihrer großen Trauer um "ihren lieben Simon" Ausdruck verleihen.

Kind wird bei Aying von Baum erschlagen

UPDATE, 11.15 Uhr - Bilder zeigen Ausmaß von Hotel-Lawine

In der Steiermark hat eine nächtliche Lawine in Ramsau ein Hotel getroffen. Die 60 Gäste und Angestellten konnten nach Angaben der Polizei vom Dienstagmorgen das Gebäude unverletzt verlassen. Die Lawine verschob nach Polizeiangaben allerdings einige Autos und richtete gehörigen Sachschaden an. Die Bilder aus dem Hotel zeigen nun das ganze Ausmaß.

Lawinenabgang in Steiermark endet in Hotel

Wie bereits berichtet, hatte eine andere Lawine in Tirol bei Brixen im Thale ein Wohnhaus verschüttet. Zudem hatte der Lawinenabgang am Hotel Hubertus in Balderschwang am Montag für Aufsehen gesorgt.

Lawine trifft Hotel in Balderschwang

UPDATE, 11.10 Uhr - Erste Schulen im BGL öffnen wieder

Seit Sonntagnachmittag ist die Zufahrt zur Buchenhöhe in Berchtesgaden wieder frei. Trotzdem sind Bundeswehr, Feuerwehr und THW nach wie vor im Dauereinsatz

Doch langsam scheint sich die Situation etwas zu normalisieren: Schon am Mittwoch soll der Unterricht zumindest für die internen Schüler an der Grund- und Mittelschule wieder aufgenommen werden. Nach Informationen von BGLand24.de soll außerdem auf alle Fälle auch am Gymnasium Berchtesgaden der Unterricht am Mittwoch wieder stattfinden.

UPDATE, 10.35 Uhr - THW entwickelt Spezialkonstruktion

Egal ob Miesbach, Bernau oder Sachrang: Die Einsatzkräfte des THW Rosenheim waren seit vergangenen Mittwoch im Dauereinsatz. In der Spitze waren bis zu 80 Mann im Einsatz. Dabei erwiesen sich die Einsatzkräfte auch als sehr erfinderisch und entwickelten quasi über Nacht einen "Anbau-Schneeabzieher". Wie dieser genau funktioniert, zeigt unser Extra-Artikel.

Spezialkonstruktion "Anbau-Schneeabzieher"

Im Berchtesgadener Land sicherten derweil rund 100 Kräfte der BRK-Bereitschaften den Großeinsatz ab. Wie das genau abläuft und welche Aufgaben zu erfüllen sind, können Sie hier nachlesen.

UPDATE, 10.05 Uhr - Lagebericht aus dem Berchtesgadener Land

Die allgemeine Lage am Morgen des sechsten Tages des Katastrophenfalls im Berchtesgadener Land ist im Großen und Ganzen unverändert. Die Gesamtzahl der an die Einsatzleitungen gemeldeten "kritischen" Dächer ist auf mehr als 1.300 gestiegen, davon sind insgesamt deutlich über 50 Prozent von den Schneemengen (konkret: 754 Dächer) geräumt. 

Für den Einsatzabschnitt NORD wird erwartet, dass man im Laufe des Tages mit den Dachräumarbeiten fertig wird. Die Lawinengefahrensituation ist hingegen unverändert kritisch, aktuell besteht Lawinenwarnstufe 4.

Einsatzkräfte am Dienstag, 15. Januar:

Organisation

Einsatzabschnitt SÜD

Einsatzabschnitt NORD

GESAMT

Feuerwehr

760

123

883

THW

294

94

388

Bundeswehr

273

---

273

Landespolizei

104

37

141

Bundespolizei

230

---

230

BRK

4

31

35

Malteser

20

---

20

Bergwacht

83

---

83

Wasserwacht

25

6

31

GESAMT

1.793

291

2.084

Räumeinsätze der Dächer (Stand: 8 Uhr):

Status

Einsatzabschnitt SÜD

Einsatzabschnitt NORD

GESAMT

erledigt

476

278

754

in Arbeit

71

12

83

noch offen / zu begutachten

495

13

508

GESAMT

1.042

303

1.345

Pressemeldung Landratsamt Berchtesgadener Land

UPDATE, 9.55 Uhr - DWD hebt Wetterwarnungen auf

Jetzt scheint ein wenig Entspannung in Sicht zu sein: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat soeben die eigentlich bis 12 Uhr gültigen Warnungen vor extremem Schneefall und starken Schneeverwehungen für die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land vorzeitig aufgehoben.

Unterdessen läuft der Großeinsatz im Berchtesgadener Land unvermindert weiter. So teilte zum Beispiel die Feuerwehr Bischofswiesen mit, dass man derzeit gerade dabei sei, aktuell gesperrte Wege von umgestürzten Bäumen zu befreien, um die Zufahrt zu von der Außenwelt abgeschnittenen Häusern wieder zu ermöglichen.

UPDATE, 9.40 Uhr - Zahlreiche liegengebliebene Lkw am Irschenberg

Am späten Montagnachmittag sorgte der dichte Schneefall für ein Verkehrschaos rund um den Irschenberg. Wie die Polizei in Miesbach mitteilte, hatten mehrere Verkehrsteilnehmer etliche liegengebliebene Lastwagen auf der B472 zwischen Miesbach und Irschenberg gemeldet.

Auf Höhe Jedling bei der Steigung in Richtung Miesbach kam es zu fast keinem Durchkommen mehr. Der Rückstau reichte bis Irschenberg zurück. Zwar war die Straßenmeisterei mit allen Schneeräumfahrzeugen im Einsatz, jedoch blieben hier in diesem Bereich etwa zehn Lastwagen liegen. Das Technische Hilfswerk musste anrücken und die Fahrzeuge freischleppen. Die B472 war deswegen bis zum späten Abend gesperrt.

UPDATE, 9.15 Uhr - Schneizlreuth und Weißbach durch BRK abgesichert

Nachdem am Sonntagabend wegen akuter Lawinengefahr die B21 als letzte noch offene deutsche Zufahrtstraße nach Schneizlreuth gesperrt werden musste, stationierte die BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall wie bereits bei einer ähnlichen Lawinen-Lage im Februar und März 2009 dort wieder einen Notfallkrankenwagen, um bei medizinischen Notfällen umgehend Hilfe leisten zu können. Die Besatzung sichert auch am Dienstag während der Tagesstunden die Dachräumarbeiten in den von der Außenwelt nicht mehr erreichbaren Ortsteilen Schneizlreuth, Fronau, Unterjettenberg, Oberjettenberg und Melleck ab. (...)

Das BRK stellt zwei zusätzliche Rettungsfahrzeuge für Schneizlreuth und Weißbach bereit.

Nachdem am Sonntagabend auch eine große Lawine auf die B305 zwischen Weißbach und Inzell kurz vor dem Gletschergarten abgegangen war und die Alpenstraße komplett verschüttet hatte, und bereits zuvor mehrere kleinere Schneerutsche auf die B305 zwischen der Wegscheid am Antoniberg und Weißbach im Bereich Mauthäusl abgegangen waren, stationierte die BRK-Bereitschaft Stadt Freilassing am Montag auch in Weißbach an der Alpenstraße einen weiteren Notfallkrankenwagen, da der Ortsteil ebenfalls jederzeit durch Lawinen plötzlich vorrübergehend abgeschnitten sein könnte. 

Beide Fahrzeuge bleiben auch am Dienstag weiterhin in Schneizlreuth und Weißbach zur Sicherheit der Bevölkerung stationiert.

Pressemeldung BRK BGL

UPDATE, 8.40 Uhr - Wie geht es mit Biathlon-Weltcup weiter?

Wie geht es mit dem Biathlon-Weltcup in Ruhpolding weiter? Diese Frage beschäftigt nach der Absage für Mittwoch sowohl Behörden als auch Organisatoren und Fans. Sollte es ab Donnerstag für die Wettbewerbe grünes Licht geben, wird derzeit darüber nachgedacht, den für Mittwoch geplanten Sprint der Herren vor dem selbigen Damen-Wettkampf nachzuholen. Nähere Infos gibt es in unserem Extra-Artikel.

UPDATE, 8.30 Uhr - "Schneesturm" in der Schönau - viel Neuschnee

Ein aktuelles Bild aus Bischofswiesen.

Vor allem im südlichen Teil des Landkreises Berchtesgadener Land bleibt die Wetterlage angespannt. Dort hat es seit Montagnachmittag fast durchgängig geschneit. Wie unsere BGLand24.de-Reporterin soeben gemeldet hat, dürften alleine in Bischofswiesen mindestens 15 Zentimeter Neuschnee dazu gekommen sein. In höheren Lagen dürfte sogar noch wesentlich mehr Schnee gefallen sein.

Zudem hat in Schönau am Königssee in der Nacht ein regelrechter "Schneesturm" gewütet. Ein ortsansässiger Gastwirt hat ein Video davon gedreht und nun auf der Facebookseite des Gasthofs veröffentlicht. Die entsprechenden Warnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hierzu sind weiterhin gültig. Bis zum Mittag soll es noch kräftig schneien, so dass die Einsatzkräfte auch in den nächsten Tagen weiter gefordert sein dürften.

UPDATE, 8.05 Uhr - Massive Glätte auf B20 bei Fridolfing

Von der B20 werden derzeit massive Verkehrsstörungen gemeldet. Vor allem zwischen Fridolfing und Laufen soll es spiegelglatt sein. Am sogenannten "Berger Berg" sind deswegen offenbar schon mehrere Lastwagen hängengeblieben. Die Straße wird wohl in Kürze voll gesperrt.

Auch auf der A8 ist es offenbar weiterhin massiv glatt. Das Verkehrsportal bayerninfo.de meldet zwischen dem Grenzübergang Bad Reichenhall und Bernau am Chiemsee in beiden Fahrtrichtungen weiterhin "Eisglätte". Schneeräumfahrzeuge sind bereits im Einsatz. Verkehrsteilnehmer sollten in diesem Abschnitt extrem vorsichtig fahren, hieß es.

UPDATE, 7.45 Uhr - Lawine endet erst in Küche von Wohnhaus

Auch in Tirol bleibt die Lage angespannt. Von dort wurden seit Montagnachmittag bis Dienstagfrüh gleich mehrere Lawinenabgänge gemeldet. Betroffen von den Schneebrettern sind die Landesstraße 24 in Prägraten am Großglockner, die Landesstraße 2 (Pillerseestraße) in Waidring und die L232 in Neustift im Stubaital. Zudem ging zwischen Wängle und Bichlbach eine Lawine auf eine gesperrte Bahnstrecke nieder.

In Brixen im Thale rauschte eine Lawine in die Küche eines Wohnhauses.

Besonders schwer hat es jedoch ein Einfamilienhaus in Brixen im Thale, etwa auf halber Strecke zwischen Kufstein und Kitzbühel gelegen, getroffen. Wie die örtliche Feuerwehr meldete, wurde am Montagnachmittag gegen 15.20 Uhr das Haus durch eine Lawine teilweise verschüttet. Daraufhin startete sofort ein Großeinsatz, bei dem auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam.
Zum Glück konnte bald Entwarnung gegeben werden: Die Mutter, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks in der betroffenen Küche aufhielt, konnte unverletzt gerettet werden. Auch ihr Sohn, der sich im Obergeschoss aufhielt, blieb unversehrt. Das Haus wurde allerdings erheblich beschädigt.

UPDATE, 7.10 Uhr - Lkw-Unfall sorgt für Chaos auf A8

Am Montagabend passierte auf der A8 ein folgenschwerer Lkw-Unfall.

Am Montag sorgte ein Unfall mit mehreren Lastwagen vom Nachmittag bis in die Nacht für mächtig Chaos auf der A8. Nach dem Unfall auf der Autobahn Richtung München bei Holzkirchen musste die Autobahn stundenlang voll gesperrt werden.
Durch die Sperrung hatte sich ein über 10 Kilometer langer Rückstau gebildet. Der Schwerverkehr konnte aufgrund der Witterungs- und Verkehrslage an der Ausfahrt Holzkirchen nicht ausgeleitet werden und reihte sich stattdessen auf der Autobahn auf. Da die Lkw-Fahrer hierbei sämtliche Fahrstreifen belegten, war auch für Rettungs- und Hilfsdienste kein Durchkommen im Stau mehr möglich. Dies teilte die Autobahnpolizei Holzkirchen nun mit.

Schwerer Unfall mit mehreren Lkw auf A8 bei Holzkirchen

Die Entzerrung des Rückstaus wurde auch noch durch mehrere Pannenfahrzeuge und schlafende Lkw-Fahrer, welche ihre Fahrzeuge einfach auf der Fahrbahn abstellten, erschwert.

UPDATE, 6.45 Uhr - 41.000 Menschen von Außenwelt abgeschnitten

Im benachbarten Österreich sind im Bundesland Salzburg seit Montagabend mehr als 41.000 Menschen durch neue Straßensperren von der Außenwelt abgeschnitten. Ebenfalls betroffen ist der bei Skitouristen beliebte Urlaubsort Saalbach-Hinterglemm und 13 weitere Gemeinden. Die Landesstraße 111 ins Glemmtal musste bei Maishofen gesperrt werden.

Wegen Schneeglätte musste am Montagabend auch die Tauernautobahn (A10) im Bereich zwischen der Einhausung Flachau (Pongau) und Zederhaus (Lungau) komplett gesperrt werden. Zudem wurden aus dem Touristenort Obertauern am Montag gleich zwei Lawinenabgänge gemeldet. Bei einem davon wurde auch ein Hotel leicht beschädigt.

UPDATE, 6.35 Uhr - Zugverkehr weiterhin beeinträchtigt

Im Bahnverkehr gibt es am Dienstagmorgen noch folgende Ausfälle bzw. Beeinträchtigungen.

  • München - Holzkirchen: Der Meridian verkehrt zwischen München Hbf und Holzkirchen im Takt der BOB-Züge: Wenn Möglich ab München Hbf von Gleis 33/34, XX:04. Ab Holzkirchen XX:28 von Gleis 4. Kein Halt in München Solln, München Mittersendling und München Heimeranplatz.
  • Holzkirchen - Rosenheim: Der Meridian verkehrt auf dieser Strecke im Stundentakt.
  • München - Rosenheim - Salzburg/Kufstein: Der Meridian verkehrt auf dieser Strecke laut Fahrplan. Mit witterungsbedingten Verzögerungen ist jedoch zu rechnen.
  • Holzkirchen - Oberland (Lenggries, Tegernsee, Bayrischzell): Der BOB-Zugverkehr bleibt zwischen Holzkirchen und dem Oberland bis vsl. Mittwoch eingestellt.
  • Freilassing - Berchtesgaden: Die Strecke bleibt auch am Dienstag bis Betriebsschluss auf jeden Fall gesperrt. Es gibt einen Schienenersatzverkehr. Der Haltepunkt "Freilassing Hofham" kann aber nicht von den SEV-Bussen angefahren werden.

Über weitere Störungen informiert auch die Deutsche Bahn auf ihrer Homepage.

UPDATE, 6.25 Uhr - Straßensperrungen am Dienstagmorgen

Auch am Dienstagmorgen sind wegen des Schneechaos nach wie vor zahlreiche Straßen in der gesamten Region gesperrt. Ein Überblick (Stand: 6.15 Uhr):

  • B21 Salzburg - Lofer: zwischen Bad Reichenhall und B305 in Unterjettenberg in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr
  • B21 Lofer - Bad Reichenhall: in beiden Richtungen Beschränkungen, zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, für beide Richtungen nur ein Fahrstreifen abwechselnd frei
  • B305 Berchtesgaden - Bernau: zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr, eine Umleitung ist eingerichtet 
  • B305 Reit im Winkl - Berchtesgaden: zwischen Unterjettenberg und Taubensee in beiden Richtungen gesperrt, Schneebruch, umgestürzte Bäume
  • B305 Berchtesgaden - Reit im Winkl: zwischen Schneizlreuth und B305 bei Schneizlreuth in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr, eine Umleitung ist eingerichtet 
  • B305 Reit im Winkl - Berchtesgaden: zwischen Inzell und Auffahrt B305 bei Schneizlreuth in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr
  • B307 Kössen - Marquartstein: zwischen Grenzübergang Schleching und Schleching in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr
  • Staatsstraße 2364 (Tiroler Straße), Reit im Winkl - Kössen: in Höhe Grenzübergang Reit im Winkl in beiden Richtungen gesperrt, Lawinengefahr (Zufahrt nach Reit im Winkl über Kössen gesperrt)
  • Zwischen Knappenfeld und Abzweig nach Traunstein: in beiden Richtungen bis auf weiteres gesperrt, umgestürzte Bäume, tiefer Schnee 
  • Staatsstraße 2102, Teisendorf - Neukirchen: zwischen Oberteisendorf und Neukirchen am Teisenberg in beiden Richtungen gesperrt
  • Staatsstraße 2099 zwischen Sommerau und Grenzübergang Hintersee: in beiden Richtungen gesperrt 
  • BGL14 zwischen Abzweig nach Ramsau bei Berchtesgaden und Hintersee: in beiden Richtungen gesperrt, schneebedeckte Fahrbahn, nicht passierbar 
  • BGL19 zwischen Dürreck und Obersalzberg: in beiden Richtungen gesperrt 
  • BGL5 zwischen Marktschellenberg und Abzweig nach Götschenhof: in beiden Richtungen gesperrt

UPDATE, 6.15 Uhr - Entspannung in zwei Landkreisen

Aus den Landkreisen Bad Tölz-Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen wird eine Entspannung der Lage gemeldet. Wie der Bayerische Rundfunk am Dienstagmorgen berichtet, wurden in Bad Tölz bereits Einsatzkontingente zurückgefahren. Dort wird der Katastrophenfall voraussichtlich am Dienstagvormittag aufgehoben. Im Werdenfelser Land wollen die Behörden wohl am späten Nachmittag entscheiden, ob auch hier der Katastrophenfall beendet werden kann.

UPDATE, 6.10 Uhr - Das sind die Unterrichtsausfälle am Dienstag

Am Dienstagmorgen werden Unterrichtsausfälle an folgenden Schulen gemeldet:

  • Landkreis Garmisch-Partenkirchen: an allen Schulen im Landkreis
  • Landkreis Miesbach: an allen Schulen im Landkreis
  • Landkreis Berchtesgadener Land: an allen Schulen im Landkreis
  • Stadt Kempten: an allen Schulen in der Stadt Kempten
  • Landkreis Oberallgäu: an allen Schulen im Landkreis; Montessori Schule Allgäu, Oberstaufen
  • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen: an allen Schulen im Landkreis; private Montessori-Schule Dietramszell; Von-Rothmund-Schule, Förderzentrum
  • Landkreis Traunstein: an allen Schulen im Landkreis (auch am Mittwoch)

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite des Bayerischen Kultusministeriums.

UPDATE, 5.50 Uhr - Kein Biathlon-Weltcup am Mittwoch

Im Landkreis Traunstein hat am späten Abend bzw. in der Nacht noch eine Lagebesprechung des Einsatzstabes stattgefunden. Landrat Siegfried Walch hat wenig später dazu ein Video auf Facebook veröffentlicht. Darin heißt es, dass der Katastrophenfall in den südlichen Gemeinden des Landkreises Traunstein am Dienstag und Mittwoch auf jeden Fall noch beibehalten wird. Für die nördlichen Gemeinden werde man sich dagegen Gedanken machen, ob dieser möglicherweise "sukzessive" aufgehoben werden kann.

Fest steht auch: Am Mittwoch wird es keinen Biathlon-Weltcup in Ruhpolding geben. "Die Sicherheit steht an oberster Stelle. Wir können in einem Katastrophengebiet keine Veranstaltung mit mehreren tausend Leuten abhalten", sagte Walch. Speziell die Zufahrt nach Ruhpolding über Inzell und Siegsdorf wäre extrem schwierig. Auf der anderen Seite über Reit im Winkl sei es noch gefährlicher. "Wir haben eine ganz dramatische Situation in Reit im Winkl", so Walch. Ob die Wettkämpfe ab Donnerstag stattfinden können, ist derzeit unklar.

Pressemitteilung des Landratsamtes Traunstein:

Der Katastrophenfall im Landkreis Traunstein bleibt mindestens bis Mittwoch, 16. Januar, bestehen. Die Durchführung eines Biathlon-Wettkampfes in der Chiemgau Arena in Ruhpolding steht dazu in einem absoluten Widerspruch.

Am Mittwoch kann deshalb kein Biathlon-Wettbewerb stattfinden. Die Entwicklung über Mittwoch hinaus ist derzeit offen. Die Sicherheit der Menschen steht an oberster Stelle.

Die Erstmeldung:

Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer müssen am Dienstagmorgen vielerorts mit sehr glatten Straßen rechnen. So meldet zum Beispiel der Bayerische Rundfunk, dass sogar die Autobahnen davon betroffen sind. Zwischen dem Kreuz München-Süd und dem Grenzübergang Bad Reichenhall soll es auf der A8 in beiden Richtungen wegen einer schneebedeckten Fahrbahn fast durchgängig sehr rutschig sein. Die Räumdienste sind mit Hochdruck im Einsatz.

Erneuter Schneefall:Verkehrschaos auf der A8

Auch die Ein- und Ausfahrten sollen extrem glatt sein. Die zuständigen Behörden bitten darum, die jeweiligen Ein- und Ausfahrten für die Räumdienste freizuhalten. Weitere Infos gibt es auf dem Verkehrsportal bayerninfo.de. Immerhin gibt es eine gute Nachricht: Die starken bis sehr starken Schneefälle sollen im Laufe des Tages wohl nachlassen...

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT