Runder Tisch ohne "Bussi-Schorschi?"

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Stephanskirchen - Morgen wird es zum Streitthema der Ablagerung von Bausschutt durch die Firma Weiß einen runden Tisch geben. Darf ein Firmenvertreter mit dabei sein?

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In der Diskussion über die möglicherweise illegale Ablagerung von Bauschutt in der Gemeinde Stephanskirchen durch die Firma Weiß (wir berichteten) gewinnt nun die Frage an Brisanz, ob ein Firmenvertreter zu dem runden Tisch eingeladen wird, bei dem am morgigen Freitag über die Problematik gesprochen werden soll. Rechtsanwalt Rolf Asmus, der das in Wurzach in der Gemeinde Schechen ansässige Unternehmen vertritt, hat in einem Brief an Bürgermeister Rainer Auer das Interesse seines Mandanten bekundet, zusammen mit seinem Anwalt an dem Gespräch teilzunehmen. Junior-Chef Georg Weiß, alias "Bussi-Schorschi", möchte konstruktiv dazu beitragen, dass der Schaden, der der Gemeinde entstanden sei, beseitigt wird, heißt es in dem Schreiben des Anwalts weiter.

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Persönlich konnte Asmus sein Anliegen dem Gemeindeoberhaupt nicht vortragen. "Ihre Vorzimmerdame hat mich abgeblockt", heißt es in dem Brief. Jetzt bittet der Anwalt Auer um die Bekanntgabe des Termins - von dem runden Tisch haben er und sein Mandant nach eigenem Bekunden erst durch das OVB erfahren - oder um einen Rückruf des Bürgermeisters, "sollte unsere Anwesenheit nicht gewünscht sein".

Geschäftsleiter Georg Plankl von der Gemeinde Stephanskirchen hat gegenüber dem OVB gestern noch keine Aussage dazu getroffen, ob Weiß und sein Anwalt zur Teilnahme an der Runde eingeladen werden. Er werde die Angelegenheit heute mit dem Bürgermeister besprechen. Dann werde über das weitere Vorgehen entschieden, so Plankl.

tt/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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