Großalarm in Ruhpolding

300.000 Euro Schaden

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Ruhpolding - Großalarm am Froschsee: Dort kämpften am Vormittag über 300 Feuerwehrler gegen einen Stadlbrand. Hoher Sachschaden konnte jedoch nicht verhindert werden.

Etwa 300.000 Euro Sachschaden, aber zum Glück keine Verletzten. So lautet die Bilanz nach dem Brand von Stallungen auf einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich von Ruhpolding. Brandfahnder der Kripo Traunstein übernahmen vor Ort die Untersuchungen zur Brandursache.

Das Feuer brach um kurz nach 8 Uhr morgens in den Stallungen des Anwesens, das an der Bundesstraße 305 liegt, aus. Von der Integrierten Rettungsleitstelle Traunstein wurden sofort die Freiwilligen Feuerwehren aus Bergen, Eisenärzt, Erlstätt, Hammer, Haslach, Holzhausen, Inzell, Siegsdorf, Surberg, Traunstein, Ruhpolding, Vachendorf, Vogling, Wolkersdorf, Reichenbach, Bayerisch Gmain, Karlstein, Neukirchen und Schneizlreuth losgeschickt. Auch einige Rettungsfahrzeuge wurden sofort alarmiert. Den gut 300 Feuerwehrlern gelang es zwar nicht mehr, das große Stallgebäude zu retten, sie konnten aber ein Übergreifen der Flammen auf das nebenstehende Wohnhaus verhindern.

Alle Menschen, die sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs des Feuers im Haus befunden hatten, konnten sich selbst ins Freie in Sicherheit begeben. Etwa 20 Kühe aus dem Stall wurden rechtzeitig gerettet. Das landwirtschaftliche Gebäude, in dem sich Erntevorräte und Anderes befanden, brannte ab, der entstandene Sachschaden beträgt ersten Schätzungen zufolge 300.000 Euro.

Stadlbrand am Froschsee (2)

Stadlbrand am Froschsee (3)

Stadlbrand am Froschsee

Beamte der Traunsteiner Kriminalpolizei übernahmen sofort die Ermittlungen zur Brandursache. Derzeit scheint ein technischer Defekt an einem Greifarm, der per Fernbedienung gesteuert wird und im Stallgebäude installiert war, für das Feuer verantwortlich zu sein.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © kaf

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