Rotlicht: Warum tun Frauen das?

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Rosenheim - Über mangelnde Abwechslung in den Bordellen können sich die Gäste in Rosenheim nicht beklagen. Wie immer mehr Frauen den Weg in die Szene finden, lesen Sie im vierten Teil unserer Serie:

Viele der vor allem aus Osteuropa kommenden Mädchen sind Pendlerinnen. Zwei bis drei Wochen lang verdienen sie ihr Geld mit sexuellen Dienstleistungen in Deutschland. Anschließend fahren sie zurück nach Ungarn, Bulgarien oder Rumänien, um dort beispielsweise ebenso lang ihre Ausbildung als Nageldesignerin weiter zu machen oder ihrem Job als Krankenschwester nachzugehen. Wenn das in Deutschland verdiente Geld aufgebraucht ist, kommen sie wieder her, um ihren Körper zu Geld zu machen. Zur Prostitution kommen viele Mädchen entweder durch ihre finanzielle Situation oder durch andere Jobs im Nachtleben. So fand auch „Michelle“ den Weg ins Milieu:

Weit verbreitete Klischees, so „Michelle“, stimmen heute nicht mehr: „Wenn die Mädchen weggehen, ziehen sie keine Overknees und High-Heels an. Man sieht ihnen eigentlich gar nicht an, dass sie als Prostituierte arbeiten. Bordellbetreiber erkennt man auch nicht. Die sehen heute aus wie ganz normale Geschäftsleute.“

Lesen Sie im letzten Teil der Serie "Rotlicht Rosenheim": Welche Möglichkeiten gibt es für Aussteigerinnen?

rk/red

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser