Rotlicht Rosenheim - Eine Betreiberin packt aus

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Rosenheim - Seit Jahren gilt Rosenheim als Rotlicht-Hochburg der Region. Die Konkurrenz ist groß, die Auflagen sind hart. Wir beleuchten die Szene in unserer Serie "Rotlicht Rosenheim".

Eines der ältesten Bordelle Rosenheims ist das Herz-Ass an der Innstraße. Auch wenn im März einer der zahlreichen Amüsierbetriebe schließen musste, zieht gerade die große Auswahl an Mädchen die Kunden an. Mehrmals im Monat kommen neue Frauen in die Bordelle nach Rosenheim. Auch werden die Mädchen häufig zwischen den verschiedenen Betrieben eines Besitzers ausgetauscht. Als Konkurrenz sieht „Michelle“, Managerin des Herz-Ass, die anderen Bordelle nicht unbedingt: „Die anderen sind Mitbewerber: Je mehr Angebot, desto niedriger die Preise. Das ist einfach freie Marktwirtschaft“, so die 35-Jährige.

In unseren Interview erzählt "Michelle" wie sie die Szene in Rosenheim empfindet und wie sich die Wirtschaftskrise auf den Bordellbetrieb ausgewirkt hat.

Ein Großteil der Gäste ist Stammkundschaft, aber besonders zu großen Ereignissen wird das Bordell stark von der sogenannten Laufkundschaft besucht, erzählt „Michelle“: „Zum Herbstfest könnten wir alle Zimmer doppelt belegen, aber auch nach der Wiesn kommen viele Gäste regelmäßig her vor allem die, die einen weiten Anfahrtsweg haben.“ So kommt es, dass sich viele nach der Wiesn-Gaudi noch ein paar lustvolle Nächte in der hiesigen Rotlichtszene gönnen. Das älteste Gewerbe der Welt wird also trotz strenger Regeln und Vorschriften nicht so schnell von der Rosenheimer Bildfläche verschwinden und weiterhin für hitzige Diskussionen sorgen.

Mehr zu den Rechten und Pflichten Prostituierter im nächsten Teil der Serie "Rotlicht Rosenheim"

rk/red

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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