Das Finale BEIM "PERFEKTEN DINNER" (VOX) IN Söchtenau

Rosi lädt ein - doch die Gäste sitzen lieber bei den Nachbarn

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"Servus, Griaß Di": Als Jule, Josefa, Michael und Heinz bei den Nachbarn vorbeischauten, fühlten sie sich gleich heimisch - und blieben bis Rosis Hauptspeise kalt wurde. 
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Söchtenau - So kann's gehen: Da kocht man für seine Gäste, doch die gehen lieber zum Nachbarn. Rund um Rosis Auftritt wurde viel getratscht - und letztendlich gab es eine dicke Überraschung.

Das Haus sieht picobello aus, viel Weiß, alles aufgeräumt, ein großer Garten mit Pool - und dann verkrümeln sich die Gäste lieber zu den Nachbarn. "Das hatte ich auch noch nie", war Rosi etwas verwundert: "Ich glaub', die kommen gar nicht mehr", blickte sie prüfend aus dem Fenster. Drüben bei Otto und Irmi schien es den vier anderen Kandidaten aus dem Chiemgau dann halt doch besser zu taugen

Etwas enttäuscht vom letzten Platz: Heinz aus Traunstein.

Zugegeben: Josefa, Jule, Michael und Heinz konnten es nicht lassen, am letzten Tag auch etwas über die Söchtenauerin zu lästern. "Ich habe das Gefühl, dass Rosi taktiert", meinte Heinz mit Blick auf ihre zweimalige Drei-Punkte-Wertung. Widersprochen hat niemand. "Eine Perfektionistin, auch beim Kritisieren", merkte Josefa an. Umso gespannter waren die Vier auf Rosis Menu. 

Was gab's zum Essen?

Die Nachspeise.

Egal welcher Gang: Jeder Teller war bei Rosi ein Kunstwerk. "Viel Chi­chi", wie Michael meinte. Als Vorspeise gab es Hühnerbrust mit Couscous-Salat, als Hauptgang einen Bachsaibling auf Mangold und zu guter Letzt Topfencreme. Aber Lob gab es von den Gästen nicht nur für die Optik. Vor allem die Nachspeise war "ein Knaller" (Heinz).

Nur die Hauptspeise war manchen zu kalt. Doch das hatte in Rosis Augen einen Grund: Die Gäste saßen schließlich bei den Nachbarn und mussten von Rosi erst wieder eingefangen werden. "Das war nicht meine Schuld", so die Söchtenauerin - für Jule aber nur "eine Ausrede". (Hier können Sie die Folge nochmal online schauen.)

Rosi gewinnt - doch geizte selbst mit Punkten

Sie machten Platz eins und zwei: Rosi (links) und Jule. 

"Ich werde vorne mit dabei sein, wenn man fair ist", ging Rosi selbstbewusst an die Punktevergabe. Sie sollte Recht behalten. Rosi  bekam von jedem satte acht Punkte - und hat damit den Sieg eingefahren. "Das Geld braucht sie eigentlich nicht", meinte Kandidatin Josefa mit Blick auf Rosis Haus. 3000 Euro Preisgeld gibt es.

Etwas verdutzt war dagegen der letztplatzierte Heinz: "Das ist eine kleine Enttäuschung. War vielleicht bisschen Taktik dabei." Michael sprang ihm zur Seite: "Die Punkte wurden unfair verteilt." Wer gab wie viele Punkte her? Zählen wir zusammen: Michael vergab während der Woche 31 Punkte, Jule und Heinz verteilten 30 Punkte, Josefa 29 Punkte - und Rosi 19. 

Und wer weiß: Vielleicht war das Zünglein an der Waage bei der Entscheidung jemand ganz anderes - Otto und Irmi nämlich, Rosis nette Nachbarn...

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Zum Nachlesen:

xe

Quelle: rosenheim24.de

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