Bessere Schilder für die Alpenstraße

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Mit der Übergabe einer symbolischen Baulaterne startet die Neubeschilderung der Deutschen Alpenstraße. Als erster von zehn Landkreisen, darunter Rosenheim, hat Traunstein ein ADAC-Konzept umgesetzt, nun folgt Berchtesgaden. Im Beisein von ADAC Südbayern-Vorstand Dr. Hans-Gerd Ennser (r.) reichte Landrat Hermann Steinmaßl (l.) die Laterne an Stefan Kurz, Vorsitzender der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee, weiter.

Rosenheim/Traunstein - Jetzt ist es offiziell: Das Konzept für eine verbesserte Beschilderung an der Deutschen Alpenstraße wird umgesetzt. 

Die Deutsche Alpenstraße ist nicht nur die älteste, sondern auch eine der beliebtesten Ausflugsrouten in Deutschland. Mit einer Länge von 450 Kilometern führt sie vom Bodensee bis zum Königssee und befindet sich damit ausschließlich auf südbayerischem Boden. Jedoch ist die Ausschilderung der Panoramastrecke weder durchgehend noch vollständig und korrekt. Um diesen Mangel zu beseitigen und die Bedeutung der Deutschen Alpenstraße für den Tourismus in Bayern zu stärken, hat der ADAC Südbayern in Zusammenarbeit mit dem Touristikverein Deutsche Alpenstraße e.V. ein neues Beschilderungskonzept erarbeitet. Als erster von zehn betroffenen Landkreisen, darunter auch der Landkreis Rosenheim, hat Traunstein die Empfehlungen umgesetzt. „Damit ist der Anfang gemacht. Voraussetzung für eine bessere Akzeptanz der Deutschen Alpenstraße als herausragende deutsche Tourismusroute ist jedoch, dass auch die übrigen Regionen mitziehen und das neue Beschilderungskonzept zeitnah umsetzen“, betonte Dr. Hans-Gerd Ennser, Vorstand des ADAC Südbayern, beim Auftakt der Initiative „Neue Beschilderung Deutsche Alpenstraße“ in Traunstein. Als nächster wird der Landkreis Berchtesgadener Land die Optimierung der Ausschilderung fortführen. Um diese Verpflichtung zu verdeutlichen, nahm der Vorsitzende der Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee, Stefan Kurz, eine Baulampe aus den Händen von Traunsteins Landrat Hermann Steinmaßl entgegen.

Insgesamt 30 Schilder ließ Steinmaßl in seinem Landkreis nachbessern oder anbringen. Die durchschnittlichen Kosten pro Schild betrugen etwa 49 Euro. Weitere etwa 170 Schilder sollen die Landkreise Lindau, Oberallgäu, Ostallgäu, Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Rosenheim und Berchtesgadener Land im Zuge der Konzept-Umsetzung bis 2014 optimieren, um das touristische Potenzial der Deutschen Alpenstraße zu stärken.

Tourismus in Bayern fördern

Über 50 Prozent der Mitgliederanfragen im ADAC haben einen touristischen Hintergrund. Und Urlaub in Deutschland liegt im Trend, wie eine Auswertung von drei Millionen Routenanfragen der Clubmitglieder zeigte. Danach verbringen über 40 Prozent die Ferien am liebsten im eigenen Land und bei den Urlaubsdestinationen liegt Oberbayern klar an der Spitze. Das neue Beschilderungskonzept und die damit verbundene Stärkung der Ausflugsroute soll dazu beitragen, dass einerseits die Deutsche Alpenstraße einer breiten Öffentlichkeit bekannt wird und sich andererseits der Freistaat mit Top-Offerten wie dieser dauerhaft an der Spitze der Urlaubsdestinationen in Deutschland behaupten kann. Um die touristische Vielfalt in Bayern langfristig zu gewährleisten, bedarf es nach Ansicht des Automobilclubs einer konsequenten und kreativen Weiterentwicklung von Angeboten und Leistungen. Besonders auch im Hinblick auf 560.000 nicht verlagerbare Arbeitsplätze, die mittel- und unmittelbar mit dem Tourismus im Freistaat verbunden sind.

Pressemitteilung ADAC

Quelle: chiemgau24.de

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