Bilanz: Schon 180 illegale Einwanderer im Januar

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Polizeikontrolle in grenzüberschreitenden Zügen

Rosenheim/Bad Reichenhall: Die Zahl der registrierten Ausländer ohne Einreisepapiere steigt weiter an. Schon wieder wurden in grenzüberschreitenden Zügen Kosovaren aufgegriffen:

Rund 20 unerlaubt eingereiste Kosovaren hat die Bundespolizei am Dienstag, den 20. Januar, in Gewahrsam genommen. Fahnder stellten sie in grenzüberschreitenden Zügen aus Österreich fest. Laut Bundespolizei ist ein deutlicher Anstieg an unerlaubten Einreisen von kosovarischen Staatsangehörigen zu verzeichnen.

In einem Zug, der zwischen Salzburg und München verkehrt, trafen Schleierfahnder auf sechs Personen aus dem Kosovo. Papiere für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland hatte keiner von ihnen dabei. Ihre Reise endete am Bahnhof Rosenheim. Wenige Stunden später kontrollierten Bundespolizisten in einem grenzüberschreitenden Railjet eine vierköpfige kosovarische Familie. Auch in diesem Fall führten die Personen weder Visa noch Aufenthaltsgenehmigungen mit. Die Kosovaren mussten ihre Reise Richtung bayerischer Landeshauptstadt beenden und den Beamten zur Dienststelle folgen.

Die wenigsten von ihnen stellten ein Schutzersuchen, so dass ein Großteil der unerlaubt Eingereisten das Land voraussichtlich schon bald wieder verlassen muss. Diejenigen die um Schutz nachsuchten, wurden vorerst an die Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

Die Zahl der kosovarischen Staatsangehörigen, die illegaler Weise über Österreich nach Deutschland kamen, ist der Bundespolizeiinspektion Rosenheim zufolge in den letzten Wochen stark angestiegen. Allein im laufenden Monat wurden im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets bereits rund 180 Personen aus dem Kosovo ohne die erforderlichen Einreise- oder Aufenthaltspapiere registriert.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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