Freilaufende Hunde wilderten Rehkitz

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Rosenheim - Im Jagdrevier Aising ist ein Rehkitz leidvoll zu Tode gekommen. Es wurde von freilaufenden Hund gehetzt und gerissen! Ein Jäger appelliert nun an alle Hundebesitzer:

Wie das Oberbayerische Volksblatt am Donnerstag berichtet, war Werner Stieb, Pächter des Jagdreviers Aising, verständigt worden, dass im Kaltenbereich des Burgfeldes ein Rehkitz von freilaufenden Hunden gehetzt werde. An Ort und Stelle musste er das Leid des verletzten und bewegungsunfähigen Rehkitzes beenden.

"Hunde an die Leine"

"Der Jagdtrieb ist ein Urtrieb, der in jedem Hund steckt. Von einem Augenblick zum anderen können Hundeführer sich der Straftat der Wilderei schuldig machen, ohne das zu wollen oder zu wissen", verdeutlicht Stieb im Oberbayerischen Volksblatt. "Wir Jäger haben kein Interesse daran, einen wildernden Hund zu erschießen, obwohl uns das Jagdgesetz das erlaubt", sagt Stieb und bedauert, dass er regelmäßig auf nicht angeleinte Hunde trifft.

Das Frühjahr ist eine sehr sensible Zeit

Hunde an die Leine - das gilt jetzt im Frühjahr mehr denn je: Die Rehgeißen sind derzeit hochschwanger. In den Monaten Mai und Juni bringen sie ihre Kitze zur Welt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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