Alexander der Große: Vorbereitungen laufen

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Rosenheim - Bald ist es so weit: Im März beginnt im Lokschuppen die Ausstellung über Alexander den Großen. Die Vorbereitungen sind schon fast abgeschlossen.

Dr. Harald Schulze (l.) und Prof. Dr. Rupert Gebhard

Zum ersten Mal beschäftigt sich eine Ausstellung nur mit dem Leben und Wirken von Alexander dem Großen. Dafür kommen über 450 Orginalexponate von 39 Leihgebern aus acht verschiedenen Ländern Europas nach Rosenheim. Unter der Leitung von Prof. Dr. Rupert Gebhard entsteht eine beeindruckende Ausstellung mit vielen Objekten aus allen Gebieten und Kulturen des Alexanderzuges, wie zum Beispiel Waffen und Rüstungen von Griechen und Persern.

Der Lokschuppen im Umbau

Um die wertvollen Original-Exponate zu schützen, müssen in den noch leeren Vitrinen Klimageräte eingebaut werden, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur auf einem für die Stücke angenehmen Level halten. 14 Tage vor der Eröffung kommen dann auch die Ausstellungsstücke aus ganz Europa im Lokschuppen an.

Das Konzept der Ausstellung folgt den Lebensstationen Alexanders, beginnend mit seiner Kindheit und Jugend in Makedonien von 356 - 335 vor Christus. Gefährten, Feinde und Freunde erzählen ihre Erfahrungen mit Alexander und begleiten die Besucher auf seinem gewaltigen, ehrgeizigen, erfolgreichen und größenwahnsinnigen Feldzug bis an sein Grab.

Diese Exponate kommen in den Lokschuppen

Nach dem großen Erfolg der Tiefseeausstellung mit rund 172.000 Besuchern rechnen die Verantwortlichen dieses Jahr mit ungefähr 178.000 Besuchern. VKR-Geschäftsführer Peter Lutz bringt seine Vision auf den Punkt: "2017 ist der Lokschuppen Rosenheim das führende Ausstellungshaus für Erlebnisausstellungen in Deutschland." Die weiteren Meilensteine auf diesem Weg sollen auch die nächsten Ausstellungsthemen sein: "Inka", "Regenwald", "Wikinger", "Steinzeit" oder "Vulkane".

mod

Quelle: rosenheim24.de

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