Betreuung durch das Kriseninterventionsteam Rosenheim

Terror in Barcelona: Jugendliche aus der Region waren Zeugen!

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Horst Henke, Fachdienstleiter Psychosoziale Notfallversorgung beim BRK Rosenheim, betreute die traumatisierten Jugendlichen aus dem Landkreis Rosenheim.
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Barcelona/Rosenheim - Wie durch das BRK Rosenheim nun bekannt wurde, waren auch Bürger aus dem Landkreis bei dem Terrorakt in Barcelona anwesend.

Am Donnerstag, den 17. August, ereignete sich ein schrecklicher Terroranschlag in Barcelona. Ein Lieferwagen raste gegen 17 Uhr auf der Flaniermeile Las Ramblas im Zickzack in eine Menschenmenge. 14 Personen wurden dabei getötet, zahlreiche verletzt. Unter den Verletzten sind auch Deutsche. 

Bürger aus dem Landkreis Rosenheim waren bei dem Terrorakt in Barcelona ebenfalls anwesend

Vier Jugendliche aus dem Landkreis Rosenheim fuhren mit einem Busunternehmen von München nach Spanien, wie Horst Henke vom BRK Rosenheim auf Nachfrage von rosenheim24.de bestätigte. Weitere Details zum genauen Alter und Wohnort sollen nicht genannt werden, um die Privatsphäre der Jugendlichen zu schützen, so Henke. 

Am Donnerstag waren 225 Jugendliche aus ganz Deutschland zu einem Tagesausflug in Barcelona. Bei der Amokfahrt befanden sich die Jugendlichen in Geschäften um die La Rambla. Stundenlang waren sie in den Geschäften gefangen bis sie von der Polizei evakuiert wurden. 

Panik und Angst begleiteten sie. Auch die Angehörigen zu Hause ängstigten sich nach den Telefonaten mit ihren Kindern. Heute sind sie zurückgekehrt. Alle Jugendlichen blieben körperlich unverletzt. Das BRK Krieseninterventionsteam Rosenheim hat Sicherheit vermittelt und Reaktionen erklärt um eine Verarbeitung zu erleichtern. 

Wo gibt es Betreuung nach solchen Ereignissen? Was mache ich, wenn ich keinen Kontakt zu meinen Angehörigen bei einem Terrorakt habe? Wie gehe ich mit betroffenen Angehörigen um? Info und Akuthilfe bietet unter anderem das BRK KIT Rosenheim.

Quelle: BRK Kriseninterventionsteam (KIT) Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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