Der Casanova unterstützte vier Freundinnen in Österreich

Drei Jahre Gefängnis für Heiratsschwindler aus Wasserburg

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Rosenheim - Er trieb seine "Ehefrau" an den Rand des Ruins. Dafür musste sich ein 34-Jähriger Heiratsschwindler vor dem AMtsgericht Rosenheim verantworten.

Lügen und Betrügen über viele Jahre hinweg war wohl die Devise eines 34-Jährigen Wasserburgers. Wie das OVB berichtete, war der Casanova vor dem Amtsgericht Rosenheim geständig. Er wurde zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Er habe Banken, Versicherungen, Autohändler, die katholische Kirche und seine geschiedene Ehefrau betrogen. Auch seinen eigenen Taufschein hatte er gefälscht. Außerdem hatte er in Österreich vier Freundinnen, die er finanziell unterstützte.

Die Betrogene, nun nicht mehr Ehefrau - die Ehe wurde annuliert - sei von Anfang an verliebt in den Angeklagten gewesen, habe großes Vertrauen gehabt und habe ihren Partner, ein gelernter Handwerker, das finanzielle Alltagsgeschäft abwickeln lassen.

Die Frau erfuhr nun, dass von ihrem "Mann" keine Miete gezahlt wurde, die Zwangsräumung der Wohnung bevorstand, ihr Bankkonto eine bis zum Anschlag ausgereizte Dispo-Belastung aufwies, und es etliche Darlehen und Belastungen gab, die mit ihrer Unterschrift versehen waren – die sie nie geleistet hatte. Man erklärte ihr, dass sie einer Lohnpfändung unterlag, dass sie als Beamtin deshalb kurz vor dem Rauswurf stand – und hochschwanger war.

Der ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB-online oder in der gedruckten Heimatzeitung

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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