Über 60 Unternehmen auf Schwarzarbeit geprüft

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Landkreis - Mehr als 60 Unternehmen wurden in der Region auf Schwarzarbeit kontrolliert. Von Mindestlohnunterschreitung bis zur Scheinselbständigkeit war alles mit dabei.

Der Rosenheimer Zoll führte in den letzten Tagen Schwerpunktprüfungen im Gerüstbaugewerbe sowie im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk durch.

Im gesamten südostbayerischen Raum überprüften fast 40 Zöllnerinnen und Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr als 60 Unternehmen.

Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen lagen in 38 Fällen Anhaltspunkte für Gesetzesverstöße vor. Die Palette reichte von Beitragsvorenthaltung und Scheinselbständigkeit bis hin zur Unterschreitung des Mindestlohns sowie Meldepflichtverletzungen.

Mehrere Verdachtsfälle werden derzeit noch näher geprüft. Sollten auch hier Verstöße festgestellt werden, kommt es zu weiteren straf- bzw. bußgeldrechtlichen Maßnahmen. Die von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung besonders betroffenen Branchen bleiben weiterhin im Fokus des Zolls. Solche verdachtslosen Schwerpunktprüfungen sind Präventivmaßnahmen, die einen hohen Prüfungsdruck auf gesetzesuntreue Unternehmen und Arbeitnehmer ausüben.

Pressemeldungen Hauptzollamt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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