Große Trauer um Marco G.

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Rosenheim - Fassungslosigkeit, Betroffenheit, Trauer: Auch vier Tage nach dem gewaltsamen Tod von Marco G. bleibt die Frage nach dem "Warum?" immer noch unbeantwortet.

Eine Stadt in Schockstarre: Die Fassungslosigkeit unter den Rosenheimer Bürgern ist auch vier Tage nach dem gewaltsamen Tod von Marco G. ungebrochen groß. Zutiefst erschüttert zeigen sie sich ob der Sinnlosigkeit einer Tat, die ein junges Menschenleben auslöschte. Der fröhliche Bad Aiblinger wollte nach einem Herbstfest-Besuch mit Freunden in der Diskothek Heaven feiern und bezahlte schließlich mit dem Leben, als ihn ein 25-Jähriger - nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei - völlig unvermittelt attackierte und niederschlug. Nur kurze Zeit später starb der junge Mann im Klinikum Rosenheim an seinen schweren Kopfverletzungen.

"Warum tut ein Mensch so etwas?" - das ist die Frage, die an Marcos Vater nagt, der mit dem Oberbayerischen Volksblatt über den Tod seines Sohnes sprach. Eine Frage, die sich derzeit nicht nur Marcos Familie und Freunde stellen, sondern hunderte andere Menschen in ganz Deutschland, die die Gewalttat über die Medienberichterstattung verfolgten. "So sinnlos!", schreiben unsere Leser auf facebook. "Unfassbar und erschütternd" bezeichnet ein anderer die Tat. "Das ist so traurig. Erst 21 Jahre alt und derart sinnlos sterben müssen. Was bewegt einen Menschen, der sowas macht?", frägt eine weitere Leserin.

Mittlerweile hat sich eine Gruppe auf facebook gegründet, die der Trauer und Fassungslosigkeit über den Tod des 21-Jährigen Luft machen soll. "In Andenken an Marco G. + 08.09.2013" zählt mittlerweile über 5000 Menschen, die ihr Mitgefühl für Marcos Freunde und Familie auf diese Weise zum Ausdruck bringen. "Diese Betroffenheit spüren zu dürfen, ist ein großer Trost für mich", sagte Marcos Vater gegenüber dem OVB.

Auch unter den Traueranzeigen des OVB ist es möglich, online zu kondolieren oder eine virtuelle Kerze für den Verstorbenen anzuzünden.

Quelle: rosenheim24.de

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