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zwischen Mühldorf und Rosenheim

Lautstarke Auseinandersetzung mit Asylbewerbern in Regionalzug

Rosenheim - Einige Fahrgäste waren verwundert und schockiert zugleich: Zwei Asylbewerber liefen lauthals schreiend durch den Zug und wurden am Rosenheimer Bahnhof von der Bundespolizei in Gewahrsam genommen. Was war vorgefallen?

Eigentlich hätte es eine völlig normale Zugfahrt werden sollen, doch einige Fahrgäste wurden Zeuge mehrerer lautstarker Auseinandersetzungen zwischen zwei Asylbewerbern und dem Zugpersonal. Auf Anfrage von rosenheim24.de schilderte nun ein Pressesprecher der Bundespolizeiinspektion Rosenheim die Vorkommnisse und welche Ereignisse dem Disput vorausgegangen waren:

Ein malischer und ein pakistanischer Asylbewerber hätten sich mit zahlreichen anderen Fahrgästen im Zug von Mühldorf nach Rosenheim befunden. Da beide nicht im Besitz eines gültigen Fahrscheins waren, sei es zu einer lautstarken verbalen Auseinandersetzung mit dem Zugpersonal gekommen. 

Von Bundespolizei empfangen

Am Rosenheimer Bahnhof um 13.30 Uhr angekommen, wurden die zwei Asylbewerber von Beamten der Bundespolizei empfangen. Dort hätten beide keinen Widerstand mehr geleistet. Eine Überprüfung der Personalien habe ergeben, dass sich der malische Asylbewerber eigentlich in einer Betreuungsanstalt in Wasserburg befinden müsste, so der Pressesprecher. Es werde nun geprüft, ob der Mann wieder dorthin zurückgeschickt werden müsse.

Verdacht: Erschleichung von Leistung

Beiden droht nun ein Verfahren wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistung. Des Weiteren ermittelt die Bundespolizei gegen den pakistanischen Asylanten wegen des Verdachts der Beleidigung gegenüber dem Zugpersonal.

Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © dp

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