Selbstmordgefahr nach Drei-Promille-Fahrt

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Rosenheim - Ein betrunkener Autofahrer musste von der Polizei ausgebremst werden. Bei der Kontrolle versuchte er es mit Bestechung, Drohungen und einer Selbstmord-Ankündigung.

Montagfrüh meldete ein aufmerksamer Autofahrer einen Pkw, welcher in Schlangenlinien auf der St2095 von Rosenheim nach Stephanskirchen fuhr. Dabei überfuhr dieser immer wieder leicht die Mittellinie. Da dadurch eine erhebliche Gefährdung für den Gegenverkehr bestand, wurde versucht, den Fahrer zum Anhalten zu Bewegen. Dieser reagierte aber nicht.

Erst nachdem sich ein Streifenwagen vor das Fahrzeug setzte und dieses ausbremste, konnte der Pkw-Fahrer angehalten werden. Der Grund für die Fahrweise war sehr schnell gefunden. Der Fahrer, ein 59-jähriger Bad Endorfer, war mit fast drei Promille unterwegs.

Während der polizeilichen Aufnahme versuchte der Fahrer mehrmals die eingesetzten Beamten mit hohen Geldbeträgen zu bestechen. Da dies keinen Erfolg brachte, versuchte er es mit Drohungen. Schlussendlich äußerte er, dass er sich das Leben nehmen werde, falls ihm der Führerschein genommen wird. Aus diesem Grund erwartet den Bad Endorfer nicht nur ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, sondern auch wegen versuchter Bestechung und Bedrohung. Wegen seiner Suizidandrohung wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ins Innsalzach-Klinikum eingewiesen.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa

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