Auf den Christkindlmärkten der Region:

Müssen wir Angst vor Anschlägen haben?

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Landkreis - Bald beginnen wieder die vielen Christkindlmärkte in der Region. In Zeiten des Terrors machen sich sicher viele Gedanken, wie es mit der Anschlagsgefahr aussieht. Die Polizei hat jetzt eine Erklärung abgegeben:

In den kommenden Wochen werden auch im südlichen Oberbayern wieder viele Christkindls- und Weihnachtsmärkte stattfinden. Polizeipräsident Robert Kopp: „Trotz der jüngsten Ereignisse liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, dass eine konkrete Gefährdung für die regionalen Veranstaltungen besteht. Dennoch ist es wichtig, Augen und Ohren offen zu halten und bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort den Polizeinotruf 110 zu verständigen.“

Polizei wird wachsam sein

Eigentlich sind Christkindls- und Weihnachstmärkte beliebte Anlaufadressen für „kriminelle Leichtgewichte“, die das Gedränge zwischen den Ständen nutzen, um die Besucher um ihr Bargeld zu erleichtern. Aufgrund der aktuellen Ereignisse hat sich der Fokus der sensibilisierten Polizeibeamten, die hoch motiviert und engagiert ihren Dienst verrichten, allerdings verschoben.

Die Polizei wird ein wachsames Auge auf die Veranstaltungen richten und konsequent einschreiten, wenn dies für die Sicherheit notwendig ist. In enger Abstimmung mit den Veranstaltern werden die erforderlichen Maßnahmen getroffen, zu denen auch verstärkte Polizeipräsenz und Taschenkontrollen gehören, um einen störungsfreien und friedlichen Verlauf der Weihnachtsmärkte zu gewährleisten.

Keine hundertprozentige Sicherheit

Die vergangenen Tage führen uns eindrucksvoll vor Augen, dass es eine hundertprozentige Sicherheit bei Veranstaltungen mit mehreren tausenden Besuchern nicht geben kann. Nach jetzigem Stand liegen keine Erkenntnisse für eine konkrete Gefährdung der regionalen Christkindls- und Weihnachtsmärkte vor. Angst, Panik oder Hysterie sind aber mit Sicherheit die falschen Ratgeber.  Polizeipräsident Robert Kopp lässt es sich nicht nehmen, die Märkte zu besuchen und wünscht allen Besuchern eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Ungeachtet dessen bittet die Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort den Polizeinotruf 110 zu verständigen. „Hierbei gilt der Grundsatz: Lieber einmal zu oft angerufen, als zu spät!“ so Polizeipräsident Robert Kopp. 

Fotos aus dem Archiv (2014):

Christkindlmarkt Rosenheim:

Fotos1

Christkindlmarkt Traunstein:

Fotos2

Christkindlmärkte im Landkreis Mühldorf:

Fotos3

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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