Erlenau: Übergriffe auf Kinder weiter ungeklärt

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Rosenheim - Im August und September kam es im Stadtgebiet zu mehreren teils sexuellen Übergriffen auf Kinder. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck. Der aktuelle Sachstand:

Im August und September wurden in Rosenheim mehrfach Kinder von einem oder mehreren unbekannten Tätern verdächtig angesprochen. Im ersten Fall, der sich am 18. August in der Widerstraße in der Nähe der Grundschule in der Erlenau zutrug, kam es zu einem sexuellen Übergriff des Täters auf einen sechsjährigen Buben. Zwei Tage später kam es dann zu einem weiteren Vorfall in der Gabelsbergerstraße, wo ein Unbekannter drei Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in ein „verdächtiges“ Gespräch verwickeln wollte. Der bis dato letzte bekannte Zwischenfall passierte schließlich am 19. September, als ein Unbekannter in der Nähe der Esso-Tankstelle in der Ebersberger Straße verdächtig in Erscheinung getreten war.

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Obwohl die Polizei mit Hochdruck ermittelt, gibt es noch keine konkreten Ermittlungsergebnisse. Wie Polizeisprecher Jürgen Thalmeier auf Anfrage von rosenheim24.de mitteilte, habe sich am Sachstand aktuell nichts verändert. Noch könne die Polizei nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um einen oder mehrere Täter handele. „Die Grundbeschreibung mit dem Kinnbart ist zwar identisch, aber es gab immer wieder auch abweichende Beschreibungen, wie z.B. die verschiedenfarbigen Käppies“, so Thalmeier. Fest steht lediglich, dass der Polizei seit dem letzten Fall am 19. September kein weiterer neuer Vorfall gemeldet wurde.

Nach den Vorfällen waren von Seiten der Bevölkerung zahlreiche Hinweise eingegangen. Die Sachbearbeiter würden nun jeden einzelnen davon einzeln aufwändig überprüfen und bearbeiten. „Das muss alles seriös ermittelt werden“, so Thalmeier.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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