So kommt Ihr Geschenk schnell durch den Zoll

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Landkreis - Sie bestellen ihre Weihnachtsgeschenke im Internet? Um sicherzustellen, dass Ihr Paket rechtzeitig ankommt, sollten Sie diese Tipps vom Zollamt beachten.

Jetzt in der Vorweihnachtszeit werden über das Internet wieder Geschenke aus der ganzen Welt bestellt. Kommt die Postsendung aus einem Land, das nicht der Europäischen Union angehört, ist automatisch auch der Zoll mit im Spiel. Damit das Geschenk pünktlich unterm Christbaum liegt, hier einige Tipps vom Rosenheimer Zoll:

Bestellen Sie nichts, was Einfuhrverboten und Beschränkungen unterliegt. Im Postverkehr zählen dazu unter anderem Arzneimittel, auch sogenannte "Lifestyle-Produkte", eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln, Naturheilmittel oder Vitamine, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe nicht einfuhrfähig sind, gefälschte Markenartikel oder Waren, die dem Artenschutz unterliegen. Wichtig ist vor allem auch, bereits bei der Bestellung auf die Produktsicherheit zu achten. Um den Verbraucher vor unsicheren Produkten zu schützen, werden vom Zoll Waren aus dem Verkehr gezogen, die keine CE-Kennzeichnung enthalten.

Sind all diese Bestimmungen erfüllt und liegt dem Paket zudem eine Rechnung bei, kann es durch den Paketzusteller direkt nach Hause geliefert werden. Andernfalls landet es automatisch bei dem für den Wohnort des/der Empfängers/Empfängerin zuständigen Zollamt. Hierüber erhalten Sie von der Post eine Benachrichtigung. Sie sollten allerdings nicht zu lange warten, bis Sie Ihr Paket beim Zoll abholen, denn nach zwei Wochen wird eine Postsendung automatisch an den Absender zurückgeschickt.

Um die Zollabfertigung möglichst reibungslos über die Bühne zu bringen, lesen Sie den Inhalt der Benachrichtigung zuvor genau durch, denn darin finden Sie bereits Hinweise, was Sie beim Zoll vorlegen müssen. Ob Sie Einfuhrabgaben bezahlen müssen, richtet sich nach der Höhe des Warenwertes. Daher ist es wichtig, einen glaubhaften Zahlungsnachweis dabei zu haben.

Einfuhrabgaben fallen immer dann an, wenn der Warenwert der Sendung über 22 Euro liegt. Anders verhält es sich bei einer privaten Geschenksendung. Obwohl dafür naturgemäß nichts bezahlt wird, müssen auch hier Wertgrenzen beachtet werden. Beträgt der Wert des Geschenks über 45 Euro, sind trotzdem Einfuhrabgaben fällig. Die Wertermittlung erfolgt in der Regel mittels einer sogenannten Zollinhaltserklärung des Absenders.

Weitere Informationen über die zollrechtlichen Bestimmungen im Postverkehr finden Sie unter www.zoll.de.

Pressemeldung des Hauptzollamtes Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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