Vorsicht auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt!

Mit dieser Masche sind Bettel-Betrüger unterwegs

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Rosenheim - Vorweihnachtszeit ist Bettel-Zeit, auch auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt. Betteln an sich ist nicht verboten - Nötigen zu Spenden und Taschendiebstahl hingegen schon!

Betrügerische Bettlergruppen werden zu einem immer größeren Problem in der Region, so auch auf dem Rosenheimer Christkindlmarkt. Besonders eine Masche, um den Besuchern im wahrsten Sinn des Wortes das Geld aus der Tasche zu ziehen, steht derzeit wieder hoch im Kurs. 

Wie uns verschiedene User, Besucher des Christkindlmarktes und auch Betreiber von Verkaufsständen berichteten, geben sich diese Personen als Taubstumme aus und behaupten, ausgestattet mit einer Spendenliste, sie würden für sprachbehinderte Menschen sammeln. Dabei gehen die Personen äußerst aufdringlich vor.

Vorsicht Taschendiebe!

Doch damit nicht genug. Ein Besucher des Christkindlmarktes erzählte rosenheim24.de von seiner Begegnung mit den "stummen Spendensammlern". Ein vermeintlich taubstummer Bettler kam auf ihn zu und zeigte ihm die angebliche Spendenliste mit der Bitte um eine Spende und Unterschrift. 

Während der Lockvogel so für Ablenkung sorgte machte sich ein Kollege des "Stummen" an der Tasche unseres Users zu schaffen, ging dabei aber so unbeholfen vor, dass dies nicht unbemerkt blieb. Unser Leser sah nach seiner Tasche und verhinderte so einen Diebstahl. Bis er sich umgedreht hatte waren die beiden "Spendensammler" aber schon wieder verschwunden. Sein Tipp: "Wertsachen immer im Auge behalten!"

Was tun? Wir haben bei der Polizei nachgefragt!

Die Polizei begegnet solchen Problemen mit Streifen. Auf Nachfrage von rosenheim24.de bestätigte die Polizeiinspektion Rosenheim das täglich sowohl uniformierte als auch Beamte in zivil auf dem Max-Josefs-Platz unterwegs seien. 

Ein präventives Handeln ist dabei jedoch schwierig. Bettler sind keine Kriminellen - betteln an sich ist nicht verboten. Erst wenn es zu Straftaten also Betrug, Nötigungen oder wie oben beschrieben, Diebstählen, komme, haben die Beamten die Möglichkeit aktiv zu werden. Daher auch der Rat an die Bürger: Sollten Sie von vermeintlichen Betrügern genötigt werden oder Opfer eines Diebstahl werden - wählen Sie die 110! Im Allgemeinen sollte man Geld lieber seriösen Hilfsorganisationen anvertrauen, und bei dubiosen Sammlungen eher zurückhaltend seien.

ln

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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