Plastikpartikel gelangen in Nahrungskette

Mikroplastik im Meer – was kann ich dafür?

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Rosenheim - Plastik ist überall. Was viele nicht wissen: Kleine Partikel davon gelangen in den Wasserkreislauf - und letztendlich in unsere Nahrung. Worin genau Mikroplastik enthalten ist:

Als Mikroplastik bezeichnet man Plastikpartikel, die kleiner als fünf Millimeter sind. Sie sind in vielen Pflege- und Kosmetikprodukten wie zum Beispiel Zahnpasta oder Duschgels enthalten. Auch Textilien mit einem hohen Kunstfaseranteil wie Fleece-Jacken, verlieren beim Waschen kleine Plastikteilchen. Weder Waschmaschinen noch Kläranlagen können diese mikroskopisch kleinen Fasern herausfiltern – und so landen sie letztendlich im Meer, wo sie schlussendlich über die Fische in die Nahrungskette der Menschen gelangen.

Leider ist es nicht ganz einfach zu erkennen, ob in Pflegeprodukten und Kosmetik Mikroplastik steckt. Kunststoff in Kosmetik muss zwar auf der Verpackung angegeben werden, versteckt sich aber meist hinter komplizierten Fachbegriffen, wie "Polyethylen" (PE), "Polypropylen" (PP), "Polyamid" (PA) oder "Polyethylenterephtalat" (PET).

Plastik zieht Umweltgifte magisch an und so ist die Giftkonzentration an den Plastikpartikeln hundertmal höher als im Meerwasser. Fressen Tiere diese Mikroplastikpartikel, nehmen sie auch das Gift mit auf.

Der BUND hat eine hilfreiche Negativ-Liste von Produkten erstellt, die Mikroplastik enthalten, zu finden unter www.bund.net.

Weitere Infos gibt es beim Umwelt- und Grünflächenamt unter der Telefonnummer 365-1692.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa

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