Männer aus dem Mangfalltal verurteilt

"Überfall" auf Casino endet im Gefängnis

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Rosenheim - "Schluss mit lustig" war nun für zwei junge Männer aus dem Mangfalltal, die mit einem vorgetäuschten Raubüberfall auf ein Casino Kasse machen wollten. Dabei stellten sie sich ziemlich dumm an:

Wie das Oberbayerische Volksblatt in seiner Dienstagsausgabe berichtet, verurteilte das Jugendschöffengericht nun einen 21-jährigen Bruckmühler zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten und einen 19-jährigen Kolbermoorer zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und zehn Monaten!

Die beiden hatten im Vorfeld genau abgesprochen, wie sie am 27. Juni 2015 ein Casino in Rosenheim "ausrauben" wollten. Kurz nachdem die letzten Gäste weg waren, informierte der Bruckmühler den Kolbermoorer per Handy, der kurz darauf mit einer Gaspistole bewaffnet und maskiert das Casino betrat und Geld forderte, so die Zeitung. Erst nachdem der Bewaffnete mit dem Geld den Laden verlassen hatte, löste der Bruckmühler den Alarm aus. Die beiden waren wenige Tage später vom SEK verhaftet worden.

Im Laufe der Ermittlungen ergaben sich schnell Verdachtsmomente gegen die beiden Männer. Der Bruckmühler hätte mittels einen präparierten Fünf-Euro-Scheins eigentlich schon viel früher Alarm schlagen können. Zudem hatte er eine Sicherheitsweste mit einem Nottaster kurz vor dem "Überfall" ausgezogen.

Mit den Vorwürfen konfrontiert, hätten sich die beiden schnell geständig gezeigt, so die Zeitung weiter. Als Motiv wurde Geldnot angegeben. Weil der Kolbermoorer zum Zeitpunkt der Tat zweifach unter offener Bewährung stand, fiel die Strafe für ihn so drastisch aus.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

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