Vergewaltigung am Inndamm

Hundehalter als letzte Hoffnung für Aufklärung?

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Rosenheim - Zuletzt hat die Polizei erklärt, warum seit den letzten Informationen Mitte Dezember nichts mehr zu der Vergewaltigung am Inndamm öffentlich gemacht wurde. Nun wendet sich die Ermittlungsgruppe "Inndamm" erneut an die Rosenheimer:

Wie wir berichteten war am 26. November 2015 am Inndamm in Rosenheim eine 29-jährige Frau brutal vergewaltigt worden. Die 29-jährige ging am Donnerstagabend auf dem Inndamm, Höhe Schirmbeckstraße, in Richtung Krankenhaus spazieren, als sie von einem unbekannten Mann angegriffen wurde und in ein mehrere hundert Meter entferntes Waldstück gezerrt und dort brutal vergewaltigt wurde.

Mitte Dezember gab es zuletzt neue Informationen über den Stand der Ermittlungen. Die Beamten der Kriminalpolizei-Abteilung K1 ermitteln weiter mit Hochdruck und führten eine großangelegte Anwohner-Befragung durch, so der Polizeisprecher Andreas Guske im Gespräch mit rosenheim24. Jedoch fehlen weiterhin wichtige Zeugen.

Knapp zwei Monate nach der brutalen Vergewaltigung konnten zahlreiche Spuren, die noch ausgewertet werden müssen, sicher gestellt werden, sagte der Polizeisprecher Andreas Guske gegenüber dem Radiosender Charivari. Wie wir berichteten sind die Ermittler der Meinung, noch genügend Ansatzmöglichkeiten zu haben, um zu einem Ergebnis zu kommen.

Jetzt wendet sich die Polizei mit einem Anschreiben an alle Hundebesitzer in Rosenheim.

"Sehr geehrte Hundehalterin, sehr geehrter Hundehalter, wir wenden uns mit diesem Schreiben an alle Rosenheimer Hundehalter und somit auch an Sie." so beginnt das Anschreiben der Kriminalpolizei in Rosenheim. Mit Fragen wie "Waren Sie zur fraglichen Tatzeit in der Schirmbeckstraße/Inndamm unterwegs? oder "Ist Ihnen die 29-jährige aufgefallen?" wendet sich die Polizei an die Hundebesitzer und hofft so auf neue Hinweise.

ta

Quelle: rosenheim24.de

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