40 Schülerinnen in Rosenheim behandelt

So lief der Großeinsatz in der Mädchenrealschule

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Rosenheim - Großeinsatz am späten Dienstagvormittag an der Ebersberger Straße: Die Mädchenrealschule musste kurzzeitig evakuiert werden, nachdem dort eine Schülerin mit Pfefferspray herum gesprüht hatte.

UPDATE, Mittwoch, 7.50 Uhr

Schülerinnen und Retter haben nun dem Oberbayerischen Volksblatt den Ablauf des Einsatzes am Dienstag geschildert. Wie Einsatzleiter Stefan Bless gegenüber der Zeitung erklärte, seien insgesamt 35 Retter mit 15 Fahrzeugen an der Schule gewesen. 40 Schülerinnen seien vor Ort versorgt worden, fünf davon wurden ins Krankenhaus gebracht. Ihnen ging es aber bereits am Nachmittag wieder gut.

700 Schülerinnen, Lehrer und Mitarbeiter mussten übrigens evakuiert werden. "Wir hatten Pause, da kam die Durchsage", so eine Schülerin gegenüber der Zeitung. Alles sei ganz ruhig und unaufgeregt abgelaufen. Um 12.30 Uhr gab die Feuerwehr die Schule wieder frei, die Schüler packten ihre Sachen und fuhren nach Hause.

Wer den Einsatz bezahlen muss, ist derzeit unklar. Es geht außerdem um den Tatbestand der fahrlässigen Körperverletzung, sagte Sebastian Thurnhuber von der Polizei Rosenheim gegenüber der Zeitung. Das Mädchen, das das Pfefferspray im Keller verwendet und versprüht hat, ist übrigens noch keine 14 Jahre alt und daher strafunmündig. Laut OVB will die Polizei aber dennoch einen entsprechenden Bericht an die Staatsanwaltschaft weiterleiten.

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UPDATE, 13.05 Uhr - Fotos vom Einsatz

Großeinsatz an Mädchenrealschule in Rosenheim

UPDATE, 12.20 Uhr:

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd soeben mitteilte, wurde die Räumung der Mädchenrealschule soeben aufgehoben. Die Schule wurde durch Feuerwehrkräfte inzwischen belüftet, die Schülerinnen kehren soeben zurück in die Räume. 

Etwa 20 Schülerinnen hatten über Atemwegsreizungen geklagt und wurden untersucht, beraten und so weit nötig behandelt. Grund für diese Reizungen dürfte ein Pfefferspray gewesen sein. Eine Schülerin hatte offenbar mit einem solchen Spray in der Schule gegen eine Wand gesprüht.

UPDATE, 11.55 Uhr:

Pfefferspray soll die Ursache für den Geruch und die gereizten Atemwege in der Mädchenrealschule sein. Derzeit belüftet die Feuerwehr das Gebäude an der Ebersberger Straße. Sobald das ausreichend geschehen ist, kann die Schule wieder betreten werden. Eine Person soll wegen Atemwegsreizungen in medizinischer Behandlung sein.

UPDATE, 11.45 Uhr:

An der Einsatzstelle sind zahlreiche Rettungskräfte im Einsatz. Neben der Feuerwehr und der Polizei wurden auch mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes, sowohl vom Roten Kreuz als auch vom Malteser, alarmiert. Was genau passiert ist, ist weiterhin unklar.

Die Erstmeldung:

An der Mädchenrealschule an der Ebersberger Straße in Rosenheim wurde am späten Dienstagvormittag Gasgeruch oder etwas Ähnliches wahrgenommen. Die Schule wurde vorsorglich geräumt. Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sind vor Ort. Die Maßnahmen erfolgen vorsorglich, weitere Informationen liegen derzeit noch nicht vor.

Pressemitteilung des Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

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