Polizei und Notarzt am Bahnhof Rosenheim

Haftbefehl: Vorwurf des versuchten Totschlags

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Rosenheim - Notarzt, Rettungswagen, Polizei - am Bahnhof war am Mittwochnachmittag ein Großeinsatz nötig. Nach einer Schlägerei schwebt ein Beteiligter in Lebensgefahr.

UPDATE 15.45 Uhr

Der 43-jährige Mann, der am Mittwochnachmittag am Rosenheimer Bahnhof einen Obdachlosen schwer verletzt hat, sitzt nun in Untersuchungshaft, wie Radio Charivari berichtet.

Nachdem der Mann am Donnerstag dem Haftrichter vorgeführt wurde, muss er in eine Haftanstalt eingeliefert werden. Nach dem Stand der Ermittlungen werde dem 43-jährigen momentan ein versuchter Totschlag vorgeworfen, so Polizeisprecher Jürgen Thalmaier. Die Polizei sucht noch Zeugen, um den genauen Tathergang zu rekonstruieren.

Erste Meldung zum Vorfall am Bahnhof

Was war nur am Mittwoch am Rosenheimer Bahnhof los? Auch am Donnerstagmorgen wollte die Polizei zunächst nicht näher auf den Einsatz eingehen. Auf Nachfrage von rosenheim24 bestätigte sie erneut, dass die Streifen zu einem Einsatz im Bereich des Bahnhofes ausgerückt sind.

Erst um kurz nach 11 Uhr hat sich die Pressestelle mit einer offiziellen Erklärung an die Öffentlichkeit gewandt. Demnach kam es am Mittwoch, gegen 16 Uhr am Bahnhof zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf ein 40-jähriger obdachloser Mann aus Rosenheim lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten hat. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei waren zwei Männer aus Rosenheim auf dem Bahnhofsvorplatz in Streit geraten, bei dem das Opfer schwer misshandelt wurde. Aufgrund der schweren Verletzungen besteht die Gefahr, dass der Mann verstirbt.

Der 43-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und wird im Laufe des Donnerstag dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Totschlags aufgenommen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die körperliche Auseinandersetzung auf dem Bahnhofsvorplatz von weiteren Personen wahrgenommen wurde. Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 08031/2000 entgegen genommen.

redro24/mw/hy/Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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