Tod auf Insel: War es ein Auftragsmord?

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Rosenheim/Dumaguete - Nach dem gewaltsamen Tod von Frank B. sprießen wilde Spekulationen aus dem Boden. Auch von einem Auftragsmord ist die Rede!

Wie berichtet, wurde der Kaufmann aus dem nördlichen Rosenheim in der Nacht auf den 14. Februar in seinem Haus in Dumaguete auf der phlippinischen Insel Negros ermordert. Haushaltshilfen fanden Frank B., dem im nördlichen Landkreis Rosenheim und im Raum München Tankstellen gehörten, am Fuße einer Treppe. Er lag in einer großen Blutlache, sein Körper wies mehrere Messerstiche auf.

Das Motiv der Tat liegt seitdem im Dunkeln. Obwohl Frank B.s Handy und seine Geldbörse verschwunden sind, sprechen die Ermittler vor Ort nicht vorschnell von einem Raubmord. Auf Negros wird indes aber wild spekuliert. Wie die OVB-Heimatzeitungen am Freitag berichten, behauptet ein Blogger in einem Forum, dass Frank B. seit 2011 nicht mehr auf der Insel gewesen sei. Zudem habe es Probleme mit dem Haus gegeben, das verkauft werden sollte - oder auch nicht. Weiter würden im Internet angebliche Bekannte des Opfers berichten, dass es sich um einen Auftragsmord handeln würde. Oder lernte der Kaufmann, der erst 24 Stunden vor seinem Mord nach Negros flog, seinen Mörder in einer Bar kennen? Laut OVB-Heimatzeitungen habe er in eine Bar gehen wollen. Dort sei er aber offenbar nicht gesehen worden.

Während die Ermittler auf den Philippinen weiterhin vor einem schwierigen Rätsel stehen, sprießen die Spekulationen weiter aus dem Boden. Unterstützt werden die philippinischen Ermittler nun von den Rosenheimer Fahndern, die das Umfeld des Getöteten abtasten und auch seine Ehefrau, eine Philippina, die sich während der Tat im Landkreis Rosenheim aufhielt, befragten.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © pa/re

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