Korruption nachgewiesen - Urteil ist rechtskräftig

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Am Montag, 11. Mai, ist am Amtsgericht Laufen ein Urteil im Korruptionsprozess um das Staatliche Bauamt Traunstein gefallen.

Laufen - Eine Freiheitsstrafe und eine Bewährungsstrafe hat das Amtsgericht Laufen im Korruptionsprozess gegen einen Mitarbeiter des Staatlichen Bauamtes Traunstein und einen Bauingenieur aus Bayerisch Gmain am Montag, 11. Mai, verhängt.

Drei Jahre und drei Monate Haft - so lautet das Urteil für den Mitarbeiter des Bauamtes. Die Untersuchungshaft wurde aufgehoben und wird ihm angerechnet. Ob und wie lange er jetzt ins Gefängnis muss, entscheidet die Staatsanwaltschaft. Der 56-jährige Bauingenieur wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Beide Urteile sind rechtskräftig.

Positiv für die beiden Angeklagten hat sich dabei wohl ihr Geständnis ausgewirkt. Sie räumten die wesentlichen Vorwürfe aus der Anklageschrift ein. Deshalb konnte das Urteil auch schneller als geplant gesprochen werden.

Der Richter verkündete, die Vorwürfe aus der Anklageschrift hätten sich im Wesentlichen bestätigt: der Bauingenieur habe demnach tatsächlich überhöhte Rechnungen an das Staatliche Bauamt Traunstein gestellt. Ein Mitarbeiter des Bauamtes habe die Rechnungen wissentlich abgezeichnet. Er habe dafür eine Bestechungssumme von 40.000 Euro erhalten.

Das Staatliche Bauamt Traunstein zeigte sich mit dem Urteil zufrieden. Man sei interessiert, dass solche schwarzen Scharfe überführt werden, erklärte Thomas Decker vom Staatlichen Bauamt.

Mehr zu diesem Thema:

Korruption ja oder nein - Urteilstag in Laufen

Quelle: rosenheim24.de

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