Hohe Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis

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Die Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen ist im landkreis um 31 Prozent gestiegen.

Altötting - Um ganze 31 Prozent hat die Jugendarbeitslosigkeit seit April 2008 zugenommen.

Als „massives Problem“ bezeichnete die Arbeitsagentur diesen Anstieg. Jetzt sollen eine Zusammenarbeit mit Eltern und Schulen Abhilfe schaffen.

Die Wirtschaftskrise sei schuld daran, dass 1174 Menschen unter 25 Jahren in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Rottal-Inn keine Arbeit haben. Das berichtetet die PNP. „Die Jungen sind die ersten, die von Entlassungen betroffen sind“, sagt Agenturleiterin Jutta Müller. Besonders die Berufsvorstellungen der Schüler, und hier besonders der Hauptschüler, seien problematisch. Mädchen müssten naturwissenschaftliche und technische Berufe schmackhaft gemacht werden, denn sie seien viel zu oft auf Berufe wie Arzthelferin, Einzelhandelskauffrau oder Friseurin fixiert.

Müller möchte zu diesem Zweck jetzt Fragebögen bei Abschlussklassen verteilen und so der Agentur bei der Arbeitsvermittlung helfen. Auch eine Zusammenarbeit mit Eltern und Schülern sei sehr wichtig. Hier könne man allerdings nichts erzwingen. „Was wir machen, funktioniert großteils nur auf freiwilliger Basis“, so Müller in der PNP.

Am heutigen „Tag des Ausbildungsplatzes“ beteiligt sich auch die Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, die die drei Landkreise Altötting, Mühldorf und Rotttal-Inn umfasst. Ziel ist es, zusätzliche Ausbildungsstellen für dieses und nächstes Jahr anzuwerben. Betriebe, die noch Ausbildungsstellen anzubieten haben, sollen sich unter 01801/664466 oder unter Pfarrkirchen.Arbeitgeber@arbeitsagentur.de melden.

Anette Mrugala

Quelle: rosenheim24.de

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