Viele Tourismusgemeinden verbieten neue Zweitwohnungen

Kein Verbot, aber höhere Zweitwohnungssteuer in Rimsting

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Rimsting - Immer mehr Tourismusgemeinden zwischen Chiemsee und Königssee gehen gegen zu viele Zweitwohnungen vor. Auch in Rimsting hat sich der Gemeinderat am Dienstagabend mit dem Thema beschäftigt. Richtig drastische Maßnahmen ergreift die Gemeinde aber nicht.

Update, Donnerstag:

Vorreiter waren zum Beispiel Berchtesgaden oder Ruhpolding. Sie wollen neue Zweitwohnungen in Zukunft nicht mehr zulassen – weil der Wohnraum knapp ist und dringend z.B. für junge Familien benötigt wird.

So eine Beschränkung will die Gemeinde Rimsting erst mal nicht machen. Laut Bürgermeister Josef Mayer hat sich die Zahl der Zweitwohnungen in Rimsting in den letzten zehn Jahren kaum verändert. Deswegen gebe es für Einschränkungen im Moment keine Veranlassung. Dies berichtet die Bayernwelle.

Die Gemeinde erhöht allerdings die Steuer auf Zweitwohnungen. Das zusätzlich eingenommene Geld fließt laut Bürgermeister Mayer direkt in den kommunalen und sozialen Wohnungsbau.

Vorbericht

Seit 2005 gibt es eine Zweitwohnsteuer in der Gemeinde Rimsting. Zweitwohnsitze sind am Dienstag, den 17. September, im Gemeinderat nun ein Thema, wie die Bayernwelle SüdOst berichtet. In der Sitzung forderte die „Unparteiischen Wählergruppe Rimsting“ eine weitere Erhöhung der Steuern und eine Einschränkung oder ein Verbot für neue Zweitwohnungen in Rimsting. Am Dienstagabend wird darüber abgestimmt.

Wohnungsnot: Zweitwohnsitze in Tourismusregionen verboten

Die Debatte über Zweitwohnsitze in Tourismusgemeinden in der Region läuft schon seit längerem. Viele Gemeinden aus der Region entschieden sich dazu, neue Zweitwohnsitze zu verbieten:

Wir werden anschließend berichten, wie die Entscheidung des Gemeinderates ausgefallen ist.

ics

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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