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Kopfschütteln bei Bergwacht und Polizei

Pistensau mal anders: Drei Autos machten die Skipiste bei Reit im Winkl unsicher

Mit welcher Motivation drei Raudis mit ihren Fahrzeugen auf die Skipiste wollten, ist derzeit nicht so wirklich klar. Fakt ist allerdings, dass die Skipiste erheblichen Schaden davon getragen hat. Die Bergwacht Reit im Winkl hat kein Verständnis, eben sowenig die Polizei.

Reit im Winkl - In einem Instagram-Post tut die Bergwacht aus Reit im Winkl ihrer Verständnislosigkeit kund. Am vergangenen Wochenende (rund um den 4. Dezember) sind drei Autos, zwei Audis und ein BMW, die Skiabfahrt in Richtung Winklmoos entlang gefahren. Warum weiß niemand so genau. Die Fahrzeuge sind, wie es zu erwarten war, im Schnee stecken geblieben und kamen nicht mehr vorwärts und nicht mehr rückwärts.

Holzarbeiter hatten sich zuvor eine Strecke gespurt, um sich Zugang zum benötigten Holz zu verschaffen. Die drei Autofahrer hatten dies als Einladung betrachtet, um, vermutlich mit der Hoffnung auf Fahrspaß, auf die Skipiste zu gelangen. Auf halber Strecke blieben die Fahrzeuge allerdings stecken, so berichtet ein Polizeisprecher.

Ein Förster hat die drei Fahrzeuge anschließend aus dem Schnee befreit, sodass sich die Pistenrambos selbstständig wieder auf den Rückweg machen konnten. Allerdings gelang es, einen der drei Autofahrer noch zu schnappen und somit auch die anderen beiden zu ermitteln.

Die drei Fahrer wurden von der Polizei gebührenpflichtig verwarnt und wegen der Benutzung einer gesperrten Straße, beziehungsweise dem Einfahren in ein gesperrtes Gebiet, belangt.

Die Bergwacht aus Reit im Winkl fügte der ganzen Aktion noch an: „Uns macht dieses rücksichtslose Verhalten fassungslos. Hier wurde mutwillig eine Skipiste zerstört, die für unseren Tourismus von großer Bedeutung ist.“  In einem Telefongespräch mit chiemgau24.de relativierte ein Sprecher der Bergwacht allerdings diese Aussage: „Natürlich darf man nicht außer Acht lassen, dass es in diesem Jahr noch keinen Skibetrieb gegeben hat.“

Zudem stellten die Bergwachtler klar: „Ein Versehen könne man ausschließen, so die Bergwacht, da alle drei Autos über ein regionales Kennzeichen verfügen.“

Einen ähnlichen Vorfall (Plus-Artikel) hat es bereits im Januar 2020 gegeben. Damals hatte ein Urlauber auch versucht eine Skistrecke mit seinem SUV hinaufzufahren.

nt

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram Bergwacht Reit im Winkl

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