Eishalle: Freispruch bleibt

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Die Eishallen-Gedenkstätte an der Münchner Allee.

Bad Reichenhall/Traunstein - Nach Medienberichten ist die strafrechtliche Aufarbeitung der Eishallenkatastrophe vorbei. Der Freispruch für den Bauingenieur sei nun rechtskräftig.

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Die strafrechtliche Aufarbeitung der Eishallenkatastrophe von Bad Reichenhall ist nach Medienberichten endgültig vorbei. Demnach ist der Freispruch eines 59-jährigen Bauingenieurs und Statikers aus Bayerisch Gmain mittlerweile rechtskräftig.

Der Mann stand insgesamt zweimal als Angeklagter vor dem Landgericht Traunstein. Nach dem ersten Freispruch wurde das Urteil vom Bundesgerichtshof kassiert. Damit kam es vor einem Jahr erneut zu einem Prozess am Landgericht. Der Mann wurde erneut freigesprochen.

Nebenkläger legten zwar Revision ein, die mittlerweile aber vom Bundesgerichtshof verworfen wurde. Die Staatsanwaltschaft Traunstein zog ihr Rechtsmittel zurück.

Die strafrechtliche Seite des Unglücks ist damit erledigt. Zivilverfahren laufen allerdings noch.

Die Gedenkstätte in Bad Reichenhall

Gedenkstätte für die Eishallenopfer

Zwölf Kinder und Jugendliche sowie drei Frauen starben Anfang Januar 2006 unter den Trümmern der Eishalle. Sie brach aufgrund der Schneelast auf dem maroden Hallendach zusammen. Drei Männer mussten sich deshalb vor dem Landgericht Traunstein verantworten: Zwei der Angeklagten wurden freigesprochen, der Dritte erhielt eine Bewährungsstrafe.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

Quelle: BGland24.de

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