Das BRK ließ die Reifen quietschen

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Bad Reichenhall - Bei einem Sicherheitstraining hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte die Möglichkeit ihre Fahrzeuge mal unter Extrembedingungen auszutesten.

Bei einem Sicherheitstraining der Kreisverkehrswacht hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Reichenhaller BRK-Gemeinschaften und Mitarbeiter des Betreuten Fahrdienstes die Möglichkeit, unter kontrollierten Bedingungen Extremsituationen mit ihren Fahrzeugen auszutesten.

Mehr Routine gewinnen

Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn sind für die Retter von BRK-Bereitschaft, Bergwacht im BRK und BRK-Wasserwacht nicht ungefährlich: Zum Teil sehr große Fahrzeuge müssen mit Sonderrechten und unter Zeitdruck durch den Verkehr bugsiert werden. Um hier mehr Routine und Sicherheit zu erlangen, konnten zehn Ehrenamtliche an einem Fahrsicherheitstraining der Kreisverkehrswacht auf dem Festplatz teilnehmen.

Fotos vom Sicherheitstraining:

Sicherheitstraining des BRK

Bremsmanöver auf trockener und nasser Fahrbahn, Ausweichmanöver, Abschätzen der Fahrzeugaußenmaße und Kreisfahren waren die Ausbildungsschwerpunkte. Modelle wie der Suzuki Jimny oder der T5-VW-Bus der Bergwacht sind Alltagsfahrzeuge. Die Einsatzfahrer müssen sich lediglich an andere Außenmaße gewöhnen, denn die vielen kleinen Helferchen wie ABS, ESP und ASR sind sowohl in den Privat- wie auch in den Blaulichtautos eingebaut.

Es ging der Rauch auf

Der extra lange Mercedes-Sprinter der Wasserwacht oder der Toyota Landcruiser der Bergwacht stellen dagegen ganz andere Anforderungen: Während bei der Wasserwacht die Länge des Fahrzeuges dem Fahrer eine gehörige Portion Raumgefühl abverlangt, können die Bergwachtleute mit ihrem Toyota noch ursprüngliche Fahrgefühle und Techniken entwickeln. Der robuste Geländewagen ist lediglich mit Servolenkung ausgestattet und hat weder ABS noch sonstige hilfreiche Techniken.„Bei den Bremsmanövern auf trockener Fahrbahn ging hier buchstäblich der Rauch auf“, erinnert sich Teilnehmer und Bergwacht-Pressesprecher Marcus Goebel.

Insgesamt konnten die Teilnehmer die gestellten Aufgaben der Verkehrswacht-Instruktoren allesamt erfolgreich und mit Routine meistern. „Weitere Fahrsicherheitstrainings werden folgen, um noch mehr Mitgliedern der ehrenamtlichen Rettungsorganisationen des BRK die Gelegenheit zu geben, ihre Fahrzeuge in Grenzsituationen zu erleben“, erklärt Goebel.

Pressemitteilung BRK Berchtesgadener Land

Quelle: BGland24.de

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