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Reiche Kartoffelernte in Bayern

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München - Die Kartoffelernte in Bayern wird in diesem Jahr deutlich besser ausfallen als in den vergangenen Jahren. Das hat einen bestimmten Grund.

Mit voraussichtlich 2,1 Millionen Tonnen werde die durchschnittliche Erntemenge der Jahre 2005 bis 2010 um gut ein Zehntel übertroffen, teilte das Bayerische Landesamt für Statistik in München am Dienstag mit. Grund dafür sei die für Kartoffeln günstige Witterung. Insgesamt sei in diesem Jahr ein neuer Spitzenwert von durchschnittlich knapp 477 Dezitonnen Kartoffeln pro Hektar möglich. Im vergangenen Jahr waren in Bayern durchschnittlich 379 Dezitonnen Kartoffeln pro Hektar geerntet worden.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Kartoffelanbaufläche in Bayern nach Angaben des Statistischen Landesamtes um gut ein Prozent auf rund 44.000 Hektar erhöht. Langfristig betrachtet sei die mit Kartoffeln bestellte Ackerfläche im Freistaat jedoch deutlich reduziert worden. Seit 1983 habe sich die Anbaufläche fast halbiert.

Deutschlandweit wird die diesjährige Kartoffelernte rund 11,9 Millionen Tonnen erreichen und damit um 17 Prozent über dem Vorjahresergebnis liegen. In Bayern werden rund 17 Prozent der deutschen Kartoffeln angebaut. Damit ist der Freistaat hinter Niedersachsen das zweitwichtigste Kartoffelanbauland innerhalb Deutschlands. Die bayerischen Landwirte bauen hauptsächlich die ertragsstärkeren mittelfrühen und späten Sorten an.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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