Bahnstrecke wieder freigegeben

Gasgeruch löst Großeinsatz am Bahnhof Raubling aus

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Am Mittwochvormittag kam es zu einem Großeinsatz am Bahnhof Raubling. 
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Raubling - Aufregung an der Bahnstrecke Rosenheim - Kufstein: Am Bahnhof Raubling wurde am Mittwochvormittag an einem Güterzug Gas-Geruch wahrgenommen. Ein Großeinsatz der Rettungskräfte lief daraufhin an:

Service:

UPDATE, 12.55 Uhr - Strecke wieder freigegeben

Die Zugstrecke zwischen Kufstein und Rosenheim ist wieder freigegeben, wie die Bayerische Oberlandbahn auf ihrer Internetseite mitteilt.

UPDATE, 12.45 Uhr - Fotos vom Einsatz

Großeinsatz am Raublinger Bahnhof

UPDATE, 12.30 Uhr - Bahnstrecke weiterhin gesperrt

Durch den Polizeieinsatz am Raublinger Bahnhof ist die Strecke zwischen Brannenburg und Rosenheim weiterhin gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Rosenheim und Brannenburg ist eingerichtet. Die Sperre dauert vermutlich noch bis circa 13.30 Uhr. 

UPDATE, 11.35 Uhr - Vier Personen im Krankenhaus

Wie Kreisbrandrat Richard Schrank im Gespräch mit rosenheim24.de mitteilte, befand sich der betroffene Güterzug auf dem Weg nach München, als an einem Tankkesselwaggon am Bahnhof Raubling ein "unbekannter Geruch" wahrgenommen worden sei. 

Die Feuerwehr hat den Waggon inzwischen abgesucht und konnte kein Leck feststellen. Vermutet wird, dass beim Befüllen des Waggons Restmengen der Flüssigkeit an dessen Außenseite geraten sind und dann den Geruch ausgelöst haben. Der Waggon und der Rest des Zuges wird nun mit Wasser gründlich gereinigt. Anschließend soll der Zug seine Fahrt fortsetzen.

Vier Beamte der Bundespolizei, die im Rahmen der Güterzug-Kontrolle direkt auf dem betroffenen Waggon waren, wurden derweil vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. "Dabei handelt es sich jedoch um eine reine Vorsichtsmaßnahme. Die Personen haben bis dato keine Beschwerden", betonte Schrank. Die Bahnstrecke soll in Kürze wieder freigegeben werden.

UPDATE, 11.20 Uhr - Keine Gefahr für Anwohner

Für Anwohner in der Umgebung des Bahnhofes besteht keine Gefahr. "Der Stoff ist nicht gesundheitsgefährend, jedoch entzündlich", sagte Bundespolizei-Sprecherin Yvonne Oppermann auf Nachfrage von rosenheim24.de. 

Die Feuerwehrkräfte, die zum Teil mit speziellen Schutzanzügen ausgerüstet sind, seien derzeit dabei, den Ort des Austritts genau zu lokalisieren und entsprechende Ventile zu überprüfen, hieß es. Anschließend soll das Leck abgedichtet werden. Von vor Ort wurde soeben gemeldet, dass es sich dabei um einen "sehr übel riechenden Stoff" handeln soll. Danach soll die Bahnstrecke schnellstmöglich wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Am Mittwochvormittag kam es zu einem Großeinsatz am Bahnhof Raubling. 

UPDATE, 11.05 Uhr:

Demnach hat der Lokführer des Güterzuges beim Aussteigen einen beißenden Geruch wahrgenommen. Die Rettungskräfte sind derzeit vor Ort. Laut Radio Charivari geht von dem ausgetretenen Stoff keine Gesundheitsgefährdung aus. Es soll keine größere Menge von Kaliumhydroxid ausgetreten sein. 

UPDATE, 10.30 Uhr:

Wie die Bundespolizei in Rosenheim soeben auf Anfrage von rosenheim24.de erklärte, haben die Beamten bei den derzeit stattfindenden Güterzug-Kontrollen diesmal keine Migranten aufgegriffen, sondern stattdessen gegen 10 Uhr an einem kontrollierten Güterzug Gasgeruch wahrgenommen. Wenig später wurde auch Gas-Austritt festgestellt. Wie viele Waggons genau betroffen sind, ist derzeit unklar.

Daraufhin wurden zahlreiche Feuerwehrkräfte aus der Umgebung alarmiert. Auch Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz. "Bei dem ausgetretenen Stoff handelt es sich wohl um Kaliumhydroxid", sagte Bundespolizei-Sprecherin Jeannine Geissler. Kaliumhydroxid ist ein weißer hygroskopischer Feststoff.

Die Bahnstrecke Rosenheim - Kufstein ist deswegen bis auf weiteres gesperrt.

Die Erstmeldung:

Auf der Bahnstrecke Rosenheim - Kufstein kommt es derzeit zu Behinderungen. Am Bahnhof Raubling wurde bei der Kontrolle eines Güterzuges Gas-Geruch wahrgenommen. Um welche(n) Stoff(e) es sich genau handelt, ist derzeit unklar. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst wurden alarmiert und befinden sich im Einsatz. Ob auch Personen zu Schaden kamen, ist derzeit unklar.

jg/mw

Quelle: rosenheim24.de

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