Schlittschuhläufer geborgen - nach 27 Jahren! 

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Prien - 27 Jahre und neun Jahre waren zwei Personen im Chiemsee verschollen. Die Wasserschutzpolizei konnte sie nun mit Unterstützung der Bundeswehr bergen.

In Zusammenarbeit mit einer Münchner Spezialfirma konnten durch die Wasserschutzpolizei Prien zwei langjährig vermisste Personen im Chiemsee geortet werden. Zwischenzeitlich wurden der Mann und die Frau mit Unterstützung der Bundeswehr und der Bayerischen Bereitschaftspolizei geborgen.

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Die Wasserschutzpolizei Prien hatte bereits im Juli diesen Jahres erfolgreich mit der Münchner Spezialfirma zusammengearbeitet und einen seit acht Jahren vermissten Sportbootfahrer geortet. In einer mehrtägigen gemeinsamen Suchaktion kam nun das Sidescan-Sonargerät der Firma erneut zum Einsatz. Nach Auswertung der Sonardaten überprüfte die Wasserschutzpolizei Prien mit Hilfe der lenkbaren Unterwasserkamera die relevanten Bereiche und lokalisierte die beiden vermissten Personen.

Schlittschuhläufer verstarb 1985

Polizeisprecher Jürgen Thalmeier zur Bergung

O-TON

Mit Hilfe der Minentaucher der Bundeswehr konnte am 25. September am Westufer des Chiemsees ein Mann aus 50 Meter Tiefe geborgen werden. Dabei handelt es sich um einen 52-jährigen Schlittschuhläufer, der im Februar 1985 zwischen Gollenshausen und der Fraueninsel im Eis des Chiemsees eingebrochen und ertrunken ist.

Chiemsee: Suche nach Vermissten im Jahr 2004:

Chiemsee: Suche nach Vermissten im Jahr 2004

Am 1. Oktober wurde mit Unterstützung der Tauchergruppe der Bayerischen Bereitschaftspolizei eine weibliche Leiche aus 18 Meter Tiefe zwischen Schramlbad und Herrenchiemsee geborgen. Hierbei handelt es sich um eine 52-jährige Frau, die sich ursprüngliche in einer Priener Klinik aufgehalten hatte. Sie wurde seit dem 7. Mai 2003 nicht mehr gesehen, als letzter Anhaltspunkt für ihren Verbleib konnten persönliche Gegenstände, Kleidung und Fahrrad, am Chiemseeufer aufgefunden werden.

Durch die von der Kriminalpolizei Traunstein veranlassten Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin in München konnten die Identitäten der geborgenen Personen zweifelsfrei festgestellt werden.

Die Angehörigen des Mannes und der Frau wurden zwischenzeitlich von der Polizei verständigt und über die Bergung aus dem Chiemsee informiert.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: chiemgau24.de

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