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Fasching 2014 - Eine Bilanz

Einsatzkräfte ziehen Fazit aus närrischem Treiben

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Einsatzkräfte und Veranstalter der Region ziehen Bilanz zum Fasching 2014
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Landkreis - Feiern, Fasching, Führerschein: Veranstalter, Rettungskräfte und die Ordnungshüter ziehen eine Bilanz zum diesjährigen, närrischen Treiben in der Region.

Am Aschermittwoch endet tradionell die närrische Zeit. Was auf den Straßen, den Festsäalen und auch in den Krankenwagen so alles los war:

Die Verkehrspolizei zieht Bilanz

Über 15.000 Verkehrsteilnehmer (2013: ca. 11.400 Kontrollen) wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd im vergangenen, närrischen Monat kontrolliert. Die meisten Fahrzeuglenker zeigten sich vernünftig und setzten sich nicht "benebelt" hinter ihr Steuer, verrät Polizeisprecher Stefan Sonntag.

Polizeimeldungen zur Faschingszeit:

Fäuste flogen beim Faschingsball

Randale aus Eifersucht

Narren stürzen von Wagen

Bei knapp einem Drittel der kontrollierten Fahrzeugführer wurden Atemalkoholtests durchgeführt. In 212 Fällen wurde dabei eine Alkoholisierung festgestellt, die sich über dem gesetzlichen Limit bewegte. Etliche Strafanzeigen und Führerscheinentzüge, aber auch Bußgelder und Fahrverbote waren die Folge. Den traurigen Spitzenwert erreichte dabei ein Autofahrer mit 2,98 Promille. 48 mal hatten die Führerscheininhaber Glück, sie wurden vor Fahrtantritt kontrolliert, mussten ihren Fahrzeugschlüssel abgeben und wurden schriftlich verwarnt. Bei insgesamt 55 Verkehrsunfällen spielte Alkohol eine Rolle. In 31 Fällen stellten die Beamten ein Fahren unter Drogeneinfluss fest.

Zwischenfälle wie der Angriff einer maskierten Gruppe auf eine Einzelperson in Prien bildeten während der Faschingszeit eine Ausnahme. Im Bereich der Gewaltstraftaten könne die Polizei keine Steigerung im Vergleich zu den vergangenen Jahren verzeichnen. "Ein Fasching wie jedes Jahr", bestätigte Sprecher Stefan Sonntag.

Feuerwehr und ILS Rosenheim

Eine Einschätzung, die auch die Integrierte Leitstelle in Rosenheim und die Feuerwehr bestätigen kann. Laut Aussage der Stadt Rosenheim sei während der gesamten Faschingszeit keine nenneswerte Steigerung an Einsätzen zu verzeichnen. Lediglich die Präsenz bei größeren Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem Treiben am Faschingsdienstag auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim sorgte für eine leichte Steigerung der Arbeitsbelastung für die beteiligten Sanitäter. 

"Super Faschingssaison" geht zu Ende

Pünktlich um Mitternacht wurde der Fasching in der Region von vilen Gilden und Vereinen am Faschingsdienstag "zu Grabe getragen".

Über 70 Auftritte und vier erfolgreiche Bälle verzeichnete alleine die Faschingsgilde Rosenheim. Eine rund 40-köpfige Mannschaft war an den Veranstaltungen und Auftritten, bei der Organisation und der Durchführung beteiligt.

Lange ruht sich die närrische Zeit jedoch nicht aus. Bereits ab Mitte April finden wieder Probetrainings für interessierte Gardemädchen statt. Und auch ein neues Prinzenpaar wird im kommenden Monat bereits gesucht. Die Gilde steht jedem neuen Bewerber unter prinzenpaar@faschingsgilde-rosenheim.de oder garde@faschingsgilde-rosenheim.de Rede und Antwort. Alle Anderen freuen sich bereits jetzt auf den 11.11.2014, den Auftakt in die nächste Saison.  

Quelle: rosenheim24.de

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