Vorsicht, Falschgeld im Umlauf!

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Rosenheim - So schön, so grün, so falsch: Im Raum Miesbach und Rosenheim sind gefälschte 100-Euro-Banknoten im Umlauf! Zwei verdächtige Männer verhielten sich dabei sehr dreist und flüchteten.

Gleich drei gefälschte 100 Euro Banknoten tauchten am Freitag den 27. September im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd auf. Ein Schein wurde gegen 15 Uhr bei einer ungarischen Staatsangehörigen an der Tank- und Rastanlage Inntal Ost an der A93 sichergestellt, die damit ihre Tankschuld begleichen wollte. Gegen 17.15 Uhr bezahlten zwei bislang unkbekannte Täter ihre Ware in einem Café im Gemeindebereich Irschenberg an der A8 und flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

Eine 43-jährige Frau aus Ungarn betankte ihren Pkw an der Tank- und Rastanlage Inntal Ost und ging im Anschluss daran in den Kassenbereich, um ihre Schuld zu begleichen, jedoch, wie sich herausstellte, mit einem gefälschten 100 Euro Schein. Eine Besatzung der Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim nahm die Frau anschließend fest. Sie konnte jedoch, nachdem sie glaubhaft versicherte, dass sie die Banknote wohl im Ausland nicht wissentlich ausgehändigt bekommen hat, die Dienststelle wieder verlassen.

Weitaus dreister verhielten sich zwei Männer, die in einem an der A8 gelegenen Café jeweils Ware unter zehn Euro konsumierten und diese anschließend mit je einem gefälschten 100 Euro Schein bezahlten und dann, bevor die Fälschung entdeckt wurde, in unbekannte Richtung flüchteten. Die Kriminalpolizeistation Miesbach, die in diesem Fall die Ermittlungen aufgenommen hat, geht davon aus, dass die beiden Täter die Geldscheine bewusst in Umlauf brachten. Eine eingeleitete Fahndung nach den beiden, vermutlich aus Italien stammenden Männern, verlief negativ.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd weist in diesem Zusammenhang die Bevölkerung auf folgendes hin: Sollten Sie merken, dass ihnen Falschgeld ausgehändigt worden ist, dann verständigen Sie in jedem Fall die Polizei. Eine Rück- oder Weitergabe der gefälschten Geldscheine stellt ein „Verbreiten“ dar und wird bestraft. Deshalb sind diese Geldscheine ausnahmslos an die Polizei zu übergeben. Sie helfen daher bei den Ermittlungen nach den Herstellern des Falschgeldes. Somit tragen Sie zur Ermittlung der Täter bei und helfen mit, dass kein Falschgeld in den Zahlungsverkehr gelangt.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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