Von Picasso bis Chagall

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Diese Skizze ist angeblich ein Werk von Picasso.

Rosenheim/Traunstein - Im spektakulären Prozess um gefälschte Bilder von Kunstgrößen wie Picasso, Chagall oder Dalí geht es heute in die nächste Runde. Dabei bahnt sich ein weiterer Verhandlungsmarathon an.

23 Verhandlungstage hatte das Amtsgericht Rosenheim gebraucht, ehe ein Kaufmann (64) wegen Betrugs für drei Jahre ins Gefängnis geschickt wurde. Jetzt stehen bei der Berufung am Landgericht Traunstein erneut 16 Termine an.

Vor etwa einem Jahr ging ein Verfahren zu Ende, das in vielerlei Hinsicht einzigartig war für das Amtsgericht. Seit Februar 2009 hatte sich der Prozess gegen den Makler und insolventen Bauträger aus dem östlichen Landkreis Rosenheim hingezogen. Der Mann war bei dem Versuch, gefälschte Kunstwerke für viel Geld zu verkaufen, an einen verdeckten Ermittler des LKA geraten.

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Der Angeklagte behauptete auf der Anklagebank stur, es handele sich um "Originale" - unter anderem von Gauguin, Chagall, Matisse, Dal, Picasso, Rodin und Manet. So musste das Gericht mit einem hohen Aufwand nachweisen, dass die Bilder gefälscht waren. Verurteilt wurde der 64-Jährige wegen versuchten Betrugs in fünf Fällen sowie dreifacher Urkundenfälschung.

Heute beginnt das Landgericht Traunstein damit, den Berufungsfall von vorne aufzurollen. Bis Mitte September sind 16 Prozesstermine terminiert. Ob sie ausreichen, ist offen.

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Quelle: rosenheim24.de

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