Phishing-Attacke: Traunsteiner geht ins Netz

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Bad Aibling - Wie schnell und unbemerkt man über das Internet betrogen werden kann, musste ein 37-jähriger Traunsteiner feststellen. Er wollte eigentlich nur eine Überweisung tätigen:

Ein 37-jähriger Mann aus dem Traunsteiner Bereich fiel einer Phisingattacke beim Onlinebanking zum Opfer. Der Traunsteiner tätigte eine Onlineüberweisung auf seinem Heim-PC über die Internetseite seiner Bank. Am Ende der Eingabe, noch bevor es zur TAN Abfrage kam, poppte ein Fenster auf mit dem Hinweis, dass bei Onlinekunden eine sicherheitsrelevante Onlineabfrage durchgeführt wird und diese durch Eingabe einer übermittelten TAN diese Abfrage verifizieren sollen.

Das aufgepoppte Fenster erweckte beim Geschädigten kein Misstrauen, da das Bankemblem der Farbgestaltung der Bank entsprach. Auch war der Text in einwandfreiem Deutsch gehalten. Der Geschädigte erhielt auch prompt auf sein Handy eine SMS-TAN welche er in dem aufgepoppten Fenster eingab und bestätigte. Anschließend setzte er seine Onlineüberweisung fort und erhielt dafür eine TAN auf sein Handy und tätigte die Überweisung.

Bei einer einige Tage später durchgeführten Kontostandsabfrage bemerkte der Geschädigte eine Überweisung auf ein griechisches Konto über einen vierstelligen Geldbetrag, welchen der Traunsteiner aber nicht getätigt hatte.

Vermutlich hat sich auf dem PC des Mannes ein Trojaner eingenistet und die Überweisung während der Onlinesitzung unbemerkt durchgeführt und dabei die SMS-TAN benutzt, welche durch die angebliche Sicherheitsabfrage eingegeben wurde.

Bei der PC -Überprüfung durch die Virensoftware konnte kein Trojaner oder ähnliches durch den Geschädigten festgestellt werden.

Der Geschädigte hat seine Bank sofort nach Feststellung per Telefon kontaktiert, der Betrag war zwischenzeitlich jedoch bereits überwiesen worden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Bad Aibling

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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