Paare in Bayern: Die Bildung muss zueinander passen

München - Herr Professor mit Frau Doktor oder Frau Raumpflegerin mit Herrn Hilfsarbeiter: Dass Ehen und Lebensgemeinschaften in Bayern meist so aussehen, ist jetzt nachgewiesen.

Gleich und Gleich gesellt sich gern - das gilt nach Angaben des Statistischen Bundesamtes für Partnerschaften in Bayern, zumindest was den Bildungsstand angeht. Im Jahr 2010 hatten in 58 Prozent der Ehen und 64 Prozent der Lebensgemeinschaften beide Partner den gleichen oder einen ähnlichen Bildungsstand, wie das Amt am Donnerstag in München mitteilte. Bei rund einem Drittel der Ehepaare war das Bildungsniveau des Mannes höher als das der Frau, umgekehrt war es nur bei acht Prozent.

Die Daten sind Ergebnis des Mikrozensus 2010, einer jährlichen Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung. Die Statistiker hatten für die Untersuchung drei Bildungsstufen herausgearbeitet. Bei Haupt- und Realschulabschluss oder schulischer Ausbildung galt der Bildungsstand als niedrig, bei Abitur, Fachabitur oder berufsqualifizierendem Abschluss als mittel. Den höchsten Bildungsstand gab es für einen akademischen Abschluss, einen Meister oder Techniker.

dpa

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