Tat in München soll Streit vorausgegangenen sein

Passant (38) frontal von Auto erfasst - Fahrer (23) auf der Flucht

Ottobrunn - Ein 23-jähriger Mann aus München erfasste einen Passanten mit seinem Auto und fuhr weg. Darüber hinaus soll auch eine verwandtschaftliche Verbindung zwischen dem Opfer und dem Täter bestehen. 

Der Pressebericht im Wortlaut: 

Am Dienstag, 17. September, gegen 12.45 Uhr, befuhr ein 23-jähriger Münchner den Neißeweg. In dem autofreien Fußgängerbereich des Weges wurde ein 38-Jähriger aus dem Landkreis München frontal von dem Auto des 23-Jährigen erfasst. Der 38-Jährige wurde auf die Motorhaube geschleudert und anschließend unter Beschleunigung des Wagens abgeworfen. Der Fahrer des Opels setzte seine Fahrt beschleunigt fort. Unbeteiligte Passanten konnten sich durch einen Sprung auf die Seite retten und blieben unverletzt. 

Der 38-Jährige zog sich eine Kopfplatzwunde und Frakturen im Bereich der Brustwirbelsäule zu. Er wurde stationär behandelt, Lebensgefahr bestand nicht. 

Im Rahmen der Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall stellte sich heraus, dass zwischen dem Autofahrer und dem Fußgänger eine verwandtschaftliche Beziehung besteht. Unter anderem ergab sich auch, dass dem Verkehrsunfall ein Streit vorausging

Fahrer flüchtig 

Der stark beschädigte Wagen konnte nach der Verkehrsunfallflucht am Mittwoch, 18. Septemberim Münchner Osten entdeckt werden. Er wurde zur Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens, das nach wie vor aussteht, sichergestellt. 

Gegen den Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Totschlags eingeleitet. Er ist nach wie vor flüchtig. Bezüglich Tathintergrund und Tatausführung obliegen die laufenden Ermittlungen dem Kommissariat 11.

Pressebericht des Polizeipräsidiums München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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